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Kellerduell in Probstheida: 1. FC Lokomotive empfängt am Samstag Wacker Gotha

Kellerduell in Probstheida: 1. FC Lokomotive empfängt am Samstag Wacker Gotha

Dem Anhang des 1. FC Lokomotive Leipzig dürfte Steffen Scheidler wohl noch gut in Erinnerung sein. Im Oktober schoss das 24-jährige Sturmtalent die Blau-Gelben beim 2:3 im Gothaer Volkspark-Stadion mit drei Treffen fast im Alleingang vom Platz.

Leipzig. Am kommenden Samstag (15 Uhr) wird Scheidler, der für den FSV Wacker Gotha in dieser Saison schon neun Mal erfolgreich war, nun zur Revanche in Probstheida erwartet.

„Steffen wird wieder zeigen was er kann“, sagt sein Trainer Holger Bühner gegenüber LVZ-Online. Der Übungsleiter versucht gleichzeitig aber auch Druck von seinem Angriffsjuwel zu nehmen – wohlweislich, dass am Samstag alle Augen auf Scheidler ruhen werden: „Wir versuchen behutsam mit Steffen umzugehen, es bricht gerade viel über ihn herein“.  Mit Blick auf die Abwehrlücken, die die Gothaer in den vergangenen drei punktlosen Spielen gegen Halberstadt, Bautzen und Chemnitz offenbarten, werden die Gothaer auch einen gut aufgelegten Sturm benötigen, um im Bruno-Plache-Stadion überhaupt bestehen zu können.

Allerdings hat Bühner auch beim Kontrahenten einige Defizite ausgemacht. „Wir konnten Lok in den vergangenen Wochen mehrfach beobachten und es gibt sicher Gründe, warum sie derzeit so schlecht stehen“, sagt der Gothaer Trainer. Bühner glaubt allerdings nicht, dass der momentane 13. Tabellenplatz, kurz vor den Abstiegsrängen, die wahren Qualitäten der Probstheidaer widerspiegelt: „Die werden am Ende der Saison sicher nicht mehr dort zu finden sein“, glaubt er. Der 1. FC Lokomotive sei deshalb für die in der Liga ums nackte Überleben kämpfenden Thüringer auch kein Maßstab, das Duell kein wahres Abstiegsduell. „Wir haben in den kommenden Wochen noch weitaus wichtigere Partien“, betont der Gothaer Trainer

Trotzdem wird mit seinem Team am Samstag zu rechnen sein. Für die mehrheitlich jungen Thüringer sei es allein schon ein Erlebnis, vor 2000 Zuschauern zu spielen. Mit der Euphorie im Rücken rechnet sich Holger Bühner deshalb auch gegen den favorisierten 1. FC Lokomotive Zählbares aus: „Wir spielen schließlich alle nur Fußball.“

Matthias Puppe

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