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Lok-Frauen planen Debütsaison in der ersten Bundesliga - Namhafte Neuzugänge angekündigt

Lok-Frauen planen Debütsaison in der ersten Bundesliga - Namhafte Neuzugänge angekündigt

Ihr Trainer Jürgen Brauße wird keine Sektflasche mit in den Mannschaftsbus nehmen. Wenn die Fußballfrauen des 1.FC Lokomotive Leipzig am Sonntag um 14 Uhr in Berlin gegen den 1. FC Lübars den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt machen, dann müssen die Spielerinnen selbst für Getränke sorgen.

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Hat mit seiner Mannschaft die 1. Bundesliga im Blick: Lok-Frauentrainer Jürgen Brauße.

Quelle: Ines Christ

Leipzig. „Ich habe nichts geplant und fahre dort hin wie zu jedem anderen Auswärtsspiel auch“, sagt Brauße. Sollten die Lok-Frauen gewinnen, wäre der Aufstieg in die höchste deutsche Spielkasse perfekt. Selbst bei einem Unentschieden könnte Leipzig nur noch rein rechnerisch von Lübars abgefangen werden. Dann hätten die Lok Frauen neun Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Partien.

Bei Leipzig hat allerdings keiner der Verantwortlichen große Lust auf Rechenspiele: „Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, so Brauße. Die Stimmung in der Mannschaft ist zuversichtlich. „Ziel ist der Aufstieg, dafür werden wir kämpfen“, verspricht der Coach. Er kann dabei auf den gesamten Kader bauen. „Alle haben sich fit gemeldet und wollen mitfahren, schon alleine, um hoffentlich mitzufeiern."

Angreiferin Safi Nyembo will auch in Berlin wieder ihren Torriecher zeigen. Mit 15 Saisontreffern ist sie die beste Schützin der Leipzigerinnen. „Wir sind uns sicher, dass wir die Partie gewinnen und wollen in Berlin jubeln, aber dann in Leipzig weiterfeiern“, sagt die 26-Jährige.

Anstoßen wollen die Lok-Frauen erstmal nur im kleinen Kreis. „Wir haben nichts vorbereit. Das bringt Unglück“, sagt Lok-Sprecher Frank Tresp. Erst zum letzten Saisonspiel, am 1. Mai, gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV wird es ein größeres Fest geben. „Dann werden wir mit Spielerinnen, Trainern, Sponsoren und Fans feiern“, verspricht Tresp.

Die Planungen für die kommende Spielzeit in der ersten Liga laufen bereits auf Hochtouren. Eine erste Neuverpflichtung konnte präsentiert werden: Kathrin Patzke vom Hamburger SV II unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. Die 28-Jährige führt in dieser Saison mit 16 Treffern die Torschützenliste der 2. Liga Nord an. Auch andere Namen stehen auf dem Zettel. „Darunter eine Spielerin vom frisch gekürten deutschen Pokalsieger 1. FFC Frankfurt“, sagt Tresp. Den Namen wollte er nicht nennen, die Verhandlungen seien weit fortgeschritten.

Die deutsche Nationalspielerin Babett Peter haben die Lok-Verantwortlichen ebenfalls im Blick. Eine Rückholaktion der ehemaligen Lok-Verteidigerin ist allerdings unwahrscheinlich. „Babett hat noch ein Jahr Vertrag beim 1. FFC Turbine Potsdam und erfüllt diesen auch. Die Fans können sich aber sicher sein, dass wir auch namhafte Spielerinnen holen werden“, so Tresp. Bereits in den nächsten Tagen seien weitere Transfermeldungen zu erwarten.

Klar ist hingegen, dass Leipzig auch in der ersten Liga die Heimspiele im Bruno-Plache-Stadion austragen wird. „Wir sehen keinen Grund den Austragungsort zu wechseln“, sagt der Lok-Sprecher. 100 Zuschauer besuchten im Schnitt die Spiele in der zweiten Liga. In der Bundesliga gegen Birgit Prinz, Fatmire Bajramaj und Co hoffen die Leipziger auf weit mehr Zuspruch.

Dominik Bath

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