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Lok-Frauen verlieren in Leipzig Bundesliga-Spiel gegen Frankfurt mit 0:4

Lok-Frauen verlieren in Leipzig Bundesliga-Spiel gegen Frankfurt mit 0:4

Sieben Deutsche Meistertitel, acht DFB-Pokalsiege und drei Erfolge im UEFA-Cup – das ist die Bilanz des 1. FCC Frankfurt. Allein der Kader des derzeitigen DFB-Pokalsiegers und Vizemeister macht deutlich: Die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert ist auch in dieser Saison wieder klarer Favorit auf den Meistertitel.

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1. FC Lok gegen Frankfurt: Wenig Platz für Nationalspielerin Fatmire Bajramaj.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Neben Weltmeisterin Saki Kumagai (Japan), Vizeweltmeisterin Ally Krieger (USA) und den Gewinnerinnen der WM-Bronzemedaille Jessica Landström und Sara Thunebro (Schweden) stehen im Aufgebot zudem die deutschen Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj, Nadine Angerer, Saskia Bartusiak, Melanie Behringer und Kerstin Garefrekes.

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Leipzig. Die Frauen vom 1. FC Lok haben ihr erstes Heimspiel am Sonntag im Bruno-Plache-Stadion gegen Frankfurt deutlich mit 0:4 (0:1). Dennoch: Trotz der Niederlage hat sich Lok wie schon zum Bundesliga-Auftakt gegen Duisburg erneut achtbar aus der Affäre gezogen – zumindest in der ersten Halbzeit. Der Gegner punktete mit seinem Großaufgebot an Nationalspielerinnen wie Fatmire Bajram oder Melanie Behringer.

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Dagegen weist Bundesliga-Neuling 1. FC Lok Leipzig mit Anne van Bonn lediglich eine Champions-League- erfahrene Spielerin auf. Allein vom Papier her also ein krasser Klassenunterschied. Das zeigte sich auch im Ergebnis. Denn die Leipzigerinnen verloren ihr erstes Heimspiel am Sonntag im Bruno-Plache-Stadion gegen Frankfurt deutlich mit 0:4 (0:1).

Dennoch: Trotz der Niederlage hat sich Lok wie schon zum Bundesliga-Auftakt gegen Duisburg erneut achtbar aus der Affäre gezogen – zumindest in der ersten Halbzeit. Danach brach das Team ein, zeigte Defizite im mannschaftlichen Zusammenspiel und wirkte verunsichert. „Entscheidend war das 0:2. Das Tor ist sehr unglücklich gefallen. Da sahen wir schlecht aus. Auch kam es viel zu früh“, befand Lok-Trainerin Claudia von Lanken. „Danach ist klar, dass jeder Schritt weh tut.“

Trotzdem honorierten die Zuschauer die Leistung der Leipzigerinnen, feuerten sie immer wieder lautstark an. Stolze 1697 Fans fanden den Weg ins Stadion. Gleich dreimal so viel wie der Zuschauerschnitt aus der vergangenen Saison. „Wir haben natürlich gehofft, dass so viele Zuschauer kommen“, freute sich von Lanken.

Für Frankfurts Nationalspielerin Fatmire Bajramaj, die ganz andere Zuschauerdimensionen gewohnt ist und erst kürzlich bei der Heim-WM vor rund 60.000 Fans gespielt hat, war es ebenso ein „schönes Gefühl vor so einer Kulisse zu spielen. Auch wenn es natürlich eine Umstellung ist“, sagt sie. Denn die Stimmung bei der WM sei einfach eine ganz andere gewesen als im Leipziger Stadion.

Stimmung – die wurde allerdings zwischenzeitlich auch gegen sie gemacht. Denn die Stürmerin, die kaum Raum sich zum Entfalten hatte, weil sie stets durch die unermüdlich kämpfende Lysann Schneider kurz gedeckt wurde, foulte Anfang der zweiten Halbzeit Leipzigs Mannschaftsführerin Anne van Bonn. Für Lok-Trainerin von Lanken „ein klares Revanchefoul“, ärgert sie sich. Danach habe ihre Mannschaft die Ordnung verloren. Leipzig kassierte zwei schnelle Gegentore. Erst durch Alexandra Krieger in der 57. Minute und anschließend erneut durch Barutsiak (64.).

Bereits in der ersten Halbzeit erarbeitete sich Vizemeister Frankfurt mehr Spielanteile. Doch die Gäste hatten Mühe mit der tief stehenden Abwehr der Leipzigerinnen. Erst in der 38. Minute kassierte Leipzig das erste Gegentor durch Saskia Bartusiak nach einem Freistoß.

Trotz der hohen Niederlage ist von Lanken mit der Leistung zufrieden: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir im taktischen System gut gespielt“, lobt sie. Allerdings müsse man bis zum Spiel gegen Hamburg noch einige Fehler abstellen. Gäste-Coach Sven Kahlert lobte die Defensive der Leipziger: „Das haben sie gut gemacht. Leipzig stand kompakt in der Abwehr. Wenn sie allerdings gegen direkte Konkurrenten zu Punkten kommen wollen, müssen sie einen Tick offensiver spielen.“

Lok Leipzig: Härling – Herrmann, Patzke, van Bonn, Ludwig, Lübcke, Heller, Meyer, Krengel, Schneider, Schinkel.

FFC Frankfurt: Angerer – Thunebro, Behringer, Landström, Weber, Krieger, Huth, Garefrekes, Bajramaj, Bartusiak, Smisek

Anne Kunze

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