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Lok Leipzig: Sadlo noch bis Juni auf Gehaltsliste – Präsident im Clinch mit RB-Coach

Lok Leipzig: Sadlo noch bis Juni auf Gehaltsliste – Präsident im Clinch mit RB-Coach

Der 1. FC Lokomotive Leipzig muss das Gehalt von Ex-Coach Mike Sadlo noch bis zum Saisonende bezahlen. Wie der Verein am Montag mitteilte, gab das Arbeitsgericht den Ansprüchen des bereits im Dezember 2011 geschassten Trainers nun in letzter Instanz Recht.

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Nach Gesängen im Fanblock: Lok-Präsident Spauke entschuldigt sich bei RB-Coach

Mike Sadlo war bis Dezember 2011 Trainer beim 1. FC Lokomotive. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Das Gericht hat entschieden, dass die Kündigung Mike Sadlos ungültig war und sein Gehalt bis zum 30. Juni 2013 gezahlt werden muss“, erklärte Lok-Präsident Heiko Spauke. Insgesamt drücken damit weitere 28.000 Euro auf die ohnehin angespannte Finanzlage beim Regionalligisten. Laut Spauke genehmigten die Richter aufgrund der blau-gelben Nöte aber eine Ratenzahlung.

Mike Sadlo war Spieler beim VfB Leipzig und wurde im Januar 2011, nach einem halben Jahr als Co-Trainer von Achim Steffens, Chefcoach der Oberliga-Mannschaft des 1. FC Lok. Mit dem Aufstieg der Probstheidaer in die Regionalliga unter Sadlos Nachfolger Willi Kronhardt verlängerte sich sein Kontrakt noch um eine Saison. Das ehemalige Lok-Präsidium wollte Sadlos Ansprüche auf Fortzahlung seiner Bezüge nicht akzeptieren. Zwischenzeitlich ließ der 41-Jährige deshalb seine Forderungen per Gerichtsvollzieher durchsetzen. Wie Neu-Präsident Spauke erklärte, wolle der Lok-Aufsichtsrat nun prüfen, ob das alte Präsidium für sein möglicherweise fahrlässiges Verhalten haftbar gemacht werden könne.

Lok-Präsident bedankt sich bei Fans – Kein Verständnis für RB-Trainer Zorniger

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Freuen sich: Die Fans des 1. FC Lok.

Quelle: Christian Nitsche

Der Vorstandsboss bedankte sich am Montag zudem auch bei den blau-gelben Fans für ihr Verhalten beim Stadtderby gegen RB Leipzig am vergangenen Mittwoch. „Ein großes Lob geht dabei auch an unsere Ultras. Wenn viele Jugendliche nächtelang auf dem Vereinsgelände campieren und die geilste Choreographie der Stadt herstellen, kann man mit Stolz von einem sozialen Auftrag und wirksamer Fanarbeit reden“, ließ Spauke erklären

Dagegen fand der Lok-Präsident für die Kritik von RB-Trainer Alexander Zorniger an mancher Wortwahl im blau-gelben Fanlager weniger Verständnis. „Es ist mir ein Rätsel, wie Herr Zorniger hört ‚Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot’. Ich habe bei mehreren Pressevertretern und Fans nachgefragt. Keiner kann sich an einen solchen Gesang erinnern“, so Spauke, der am Montag noch hinzufügte: „Herr Zorniger, Ihr Entschuldigung nehme ich gerne persönlich an. Sollte ich mich irren, werde ich natürlich meinerseits Buße tun.“

RB Leipzig "hat die Kritik zur Kenntnis genommen", erklärte Sprecher Sharif Shoukry und ergänzte: "Wir sind ebenfalls froh, dass das Stadtderby so friedlich abgelaufen ist."

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Derbytime in Leipzig: Perfektes Wetter, 20.348 Zuschauer, prächtige Stimmung im Fußballstadion. RB und Lok Leipzig trennten sich 0:0.

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Berichten über eine angedachte Zusammenarbeit zwischen beiden Vereinen erteilte Spauke ebenfalls eine Absage: „Es würde nie eine Entscheidung bezüglich einer Kooperation mit RasenBall oder anderen Vereinen an unseren Mitgliedern, Fans und Sponsoren vorbei geben“, so der Lok-Präsident, der allerdings auch einräumte, dass nicht jedes „lockere Gespräch, was den Spielbetrieb betrifft“, öffentlich gemacht werde. Spauke versicherte dennoch, dass Lok Leipzig mit ihm als Präsidenten immer einen unabhängigen Weg verfolgen werde.

Anfang Mai hatten verschiedene Medien über eine Anfrage der klammen Probstheidaer an die vermögenden Rasenballsportler berichtet. Eine Soforthilfe in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro sei im Gespräch gewesen, hieß es damals.  

Matthias Puppe

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