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Lok Leipzig befreit sich von größter Abstiegsnot - Sieg über Carl Zeiss Jena II

Lok Leipzig befreit sich von größter Abstiegsnot - Sieg über Carl Zeiss Jena II

Lok Leipzig hat am Freitagabend den großen Befreiungsschlag im Abstiegskampf geschafft.Jena legte gleich los: Ein feiner Pass in die Spitze zwang Lok-Torhüter Jan Evers kurz vor dem Sechzehner zu einer Rettungsaktion vor einem heranstürmenden CZ-Stürmer.

Leipzig. Evers kurz vor dem Sechzehner zu einer Rettungsaktion vor einem heranstürmenden CZ-Stürmer.

Auch danach folgten einige Situationen, die den Lok-Anhängern fast das Herz stehen ließen. Die Blau-Gelben spielten schwache Pässe in der Abwehr, schätzten einige Jenaer Bälle, die in die Spitze kamen, falsch ein. So musste wieder Evers rund 25 Meter vor dem Gehäuse mit dem Kopf klären. "Das war alles höchste Eisenbahn", beschrieb der Lok-Rückhalt die brenzlige Phase. "Wir waren in der ersten Hälfte zu passiv, haben zu viel zugelassen", befand Lok-Trainer Mike Sadlo.

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Leipzig. Lok Leipzig hat am Freitagabend den großen Befreiungsschlag im Abstiegskampf geschafft. Die Partie im Bruno-Plache-Stadion vor 2442 Zuschauern gewannen die Probstheidaer mit 3:0. Jena hatte aber besser als Lok begonnen: Ein feiner Pass in die Spitze zwang Lok-Torhüter Jan Evers kurz vor dem Sechzehner zu einer Rettungsaktion vor einem heranstürmenden CZ-Stürmer.

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Nach viel Geplänkel im Mittelfeld kam Farbe in die Partie: Jenas Torsten Ziegner holte sich die Rote Karte ab (29.). Christoph Schulz hatte den Ball erobert und machte sich gen Jena-Tor auf den Weg. Ziegner hatte keine Möglichkeit an das Leder zu kommen, trat mit den Stollen zuerst nach seinem Gegenspieler. Er berührte ihn nur leicht, der Unparteiische bewertete allein den Versuch, von hinten nachzutreten, als Grund für den Spielausschluss - vertretbar.

Für CZ-Trainer Michael Junker war dies die „entscheidende Szene“. Sein Gegenüber Sadlo sah dies anders: „Der Platzverweis war kein Vorteil für uns. Manche haben danach scheinbar gedacht ‚Ich muss nicht mehr so viel laufen, der Nebenmann macht schon den Schritt’. Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass das so nicht geht.“

Obwohl die Probstheidaer diesen Vorteil lange nicht nutzen konnten, erzielten sie mit dem Halbzeitpfiff aber doch das 1:0. Innenverteidiger Markus Saalbach fiel der Ball mit dem Rücken zum Tor vor die Füße. Er drehte sich um die eigene Achse und schoss aus rund 13 Metern in die linke untere Ecke.

Schreck kurz nach der Pause: Jenas schneller Hayri Sevimli setzte sich über links durch, lief kurz vor der Torlinie frei auf Evers zu. Der tauchte runter und rettete die Führung. Kurz darauf hatte Lok eine Druckphase. Ein Beispiel: Pavel Devaty umdribbelte zwei Jenaer im Strafraum, blieb hängen, Benjamin Fraunholz schloss die Szene mit einem strammen Schuss aus zehn Metern ab. CZ-Torwart Tobias Antoni hielt aber (53.).

In der 67. Minute war das Spiel wieder ausgeglichen - in Mannstärke auf dem Feld. Lok-Kapitän Thorsten Görke bekam die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel vorgehalten. Auch diese Entscheidung ging in Ordnung. "In dem Moment dachte ich, es geht vielleicht noch was", sagte Jenas Trainer.

Dem war nicht so. Zehn Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung: Ein satter Schuss von Jens Werner sicherte die Führung. Kurz vor dem Abpfiff verwandelte Raik Hildebrandt noch einen Freistoß direkt und überraschte den Thüringer Schlussmann. "Es war super, wie wir das 2:0 und 3:0 rausgespielt haben. Das habe ich noch nie gesehen", freute sich Lok-Torhüter Evers. Über den fast perfekten Klassenerhalt wollte er noch nicht jubeln. "Mach ich, wenn rechnerisch nichts mehr anbrennen kann."

Aufstellung

Lokomotive Leipzig

1 Jan Evers, 2 Benedikt Seipel, 6 Christoph Schulz, 8 Jens Werner, 9 Benjamin Fraunholz, 13 Stephan Knoof, 16 Raik Hildebrandt, 17 Thorsten Görke, 18 Pavel Devaty, 23 Marcus Saalbach, 25 Marcus Brodkorb

Carl Zeiss Jena II

1 Tobias Antoni, Christian Rödiger, 5 Robert Häring, 7 Torsten Ziegner, 8 Andre Luge (ab 51. Yves Brinkmann), 11 Philipp Röppnack, 13 Benjamin Fuß, 14 Hayri Sevimli, 15 Davy Frick (ab 77, Konrad Busse), 18 Christoph Grabinski, 24 Christian Reimann

Tore:

Saalbach (45.), Werner (80.), Hildebrandt (90.)

Gelb:

Thorsten Görke

Rot:

Thorsten Görke (Gelb-Rot) / Torsten Ziegner

Zuschauer:

2442

Schiedsrichter:

Marco Schibull (Templin)

Michael Dick

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