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Lok Leipzig beurlaubt Trainer Carsten Hänsel – Termin für Pokalkracher gegen RB steht fest

Lok Leipzig beurlaubt Trainer Carsten Hänsel – Termin für Pokalkracher gegen RB steht fest

Der 1. FC Lokomotive Leipzig zieht nach sieben sieglosen Spielen in Serie die Reißleine: Der Verein beurlaubte am Montag mit sofortiger Wirkung seinen Cheftrainer Carsten Hänsel.

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Carsten Hänsel fuhr in dieser Spielzeit.mit seinem Team keinen einzigen Sieg ein.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Vorerst wird das Regionalliga-Team vom bisherigen Co-Trainer Eric Eiselt trainiert.

Hänsel hatte sein Amt erst zum 1. Juli angetreten, blieb seit Saisonbeginn mit der Mannschaft sportlich aber anhaltend erfolglos. Aus sieben Spielen holte Lok nur einen mageren Zähler, belegt in der Tabelle aktuell den letzten Platz. Nach einer erneuten 0:2-Niederlage am Freitag gegen Union Berlin II forderten viele Fans lautstark den Rauswurf des Trainers, dessen Vertrag noch bis 2015 laufen sollte.

"Morgen setzten wir uns zusammen und werden beratschlagen, wie es weitergeht", sagte Lok-Sprecher René Gruschka am Abend gegenüber LVZ-Online. "Die Beurlaubung hat jedenfalls rein sportliche Gründe. Wir haben einfach zu wenige Punkte geholt."

Pokalbegnung gegen RB Leipzig steigt am 12. Oktober in der Red Bull Arena

Das Lok-Präsidum gab am Montag noch eine weitere schwierige Entscheidung bekannt: Das Achtelfinalspiel im Landespokal gegen Stadtrivale Rasenballsport Leipzig wird in der Red Bull Arena ausgetragen. Die Partie soll am Sonnabend, den 12. Oktober, um 15 Uhr angepfiffen werden. "Wir haben im Präsidium lange darüber diskutiert, in welchem Stadion das Spiel stattfinden soll. Der Knackpunkt war dann die Kapazität. Wir wollen ein Fußballfest feiern, zu dem so viele Zuschauer wie möglich kommen und einen sympathischen 1. FC Lok als Gastgeber erleben können", wird Lok-Präsident Heiko Spauke in einer Mitteilung zitiert.

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Blick ins Bruno-Plache-Stadion, hier ein Bild vom Testspiel gegen den FC Fulham.

Quelle: Christian Nitsche

Der Club hatte das Spiel ursprünglich lieber im heimischen Bruno-Plache-Stadion austragen wollen. Dann hätten jedoch lediglich rund 5000 Zuschauer kommen dürfen. Lok erwartet nun deutlich mehr Zuschauer und einen entsprechend höheren finanziellen Gewinn. "Wir gehen davon aus, gegenüber einem Spiel im Plache-Stadion Mehreinnahmen zu haben“, so Spauke. Es habe ein sehr konstruktives Gespräch mit der Betreibergesellschaft des ehemaligen Zentralstadions gegeben. Auch Sicherheitsaspekte hätten im Übrigen bei der Entscheidung der Spielstätte eine Rolle gespielt.

Fotos vom Derby zwischen Lok und RB im Mai:

Bei der Anstoßzeit musste Lok allerdings offenbar einen Kompromiss eingehen. Nach LVZ-Informationen hätten die Vereinsverantwortlichen eine späteren Beginn und damit ein Flutlichspiel bevorzugt. Polizei und Stadionbetreiber wollten aus Sicherheitsgründen lieber einen früheren Anpfiff. Das Spiel der Lokalrivalen gilt als Risikospiel.

Der Kartenvorverkauf für den Pokalfight startet ab Mittwoch, den 25. September, in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Der Eintritt kostet zwischen acht und 15 Euro. Vip-Karten schlagen mit 75 Euro zu Buche.

ala

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