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Lok Leipzig bleibt weiter ohne Glück - Latowski macht bei Meuselwitz den Unterschied

Lok Leipzig bleibt weiter ohne Glück - Latowski macht bei Meuselwitz den Unterschied

Der 1. FC Lok Leipzig steht nach zwei Spieltagen in der Regionalliga gemeinsam mit Plauen und Magdeburg im Tabellenkeller mit null Punkten.Nach den Ausschreitungen in Babelsberg und der Verbannung der Fangruppe „Scenario“ aus dem Stadion stand gegen die Thüringer der Fußball im Mittelpunkt.

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Lok-Trainer Carsten Hänsel.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Fangruppe „Scenario“ aus dem Stadion stand gegen die Thüringer der Fußball im Mittelpunkt. Lok begann engagiert, erarbeitete sich aber keine zwingende Chance. Besser machten es die Gäste: Nach einem Freistoß traf Vadim Logins im Strafraum Daniel Ferl am Kopf. Schiedsrichter Lasse Koslowski aus Berlin pfiff und entschied auf Elfmeter. Frank Müller scheiterte zunächst an Lok-Keeper Steven Braunsdorf, traf aber im Nachschuss zur Führung.

Die Probstheidaer ließen sich vom Rückstand nicht schocken und übernahmen die Initiative. Steve Rolleder hatte per Kopf in der 22. Minute die Gelegenheit zum Ausgleich, zielte aber über den Kasten von Torhüter Norman Teichmann. Lok zeigte immer wieder Probleme bei den Pässen und kam oftmals einen Schritt zu spät zum Ball.

Latowski trifft doppelt

Sebastian Latowski, der auch schon für Hannover 96 und Eintracht Braunschweig spielte, versetzte den Leipzigern den nächsten Schlag. In der 32. Minute zog der Stürmer von der Strafraumgrenze ab und traf zum zweiten Meuselwitzer Tor ins lange Eck. Zwei Minuten später hätte er sogar weiter erhöhen können. Sein Schuss ging aber knapp neben den Pfosten. Lok war weiter bemüht, erarbeitete sich aber keine klaren Chancen.

"Ich nehme die Niederlage heute auf meine Kappe, hätte die Mannschaft für ein Kampfspiel anders aufstellen müssen", schätzte Hänsel nach dem Schlusspfiff ein. Der Coach reagierte in der Halbzeitpause und brachte mit Markus Krug und Sebastian Dräger zwei frische Kräfte für Sebastian Seifert und Armin Kilz. "Wir haben in der zweiten Hälfte die Zweikämpfe besser angenommen", so Hänsel. Lok machte nun mächtig Dampf und stand in der 51. Minute kurz vor dem Anschlusstreffer durch Steve Rolleder. Ein Meuselwitzer Abwehrfuß war im letzten Moment noch dazwischen. Nach einer Stunde die nächste Großchance für Rolleder, der nach einer Ecke aus Nahdistanz an den Pfosten köpfte.

Latowski machte in der 74. Minute allerdings alles klar und erhöhte auf 0:3. Nach einem Freistoß von Raik Hildebrandt verlängerte ZFC-Verteidiger Andreas Luck kurz darauf noch den Ball ins eigene Tor. Trotz einer gewaltigen Schlussoffensive der Leipziger geriet der Sieg des ZFC aber nicht mehr in Gefahr.

1. FC Lok Leipzig:

Braunsdorf – Logins (70. Luderstädt), Muwanga, Kittler, Seifert (46. Krug) - Hildebrandt, Kilz (46. Dräger) - Bochmann, Trojandt, Engler - Rolleder

ZFC Meuselwitz:

Teichmann - Luck, F. Müller, Ferl, Böhme – Scheidler (70. Weinert), Starke, D. Müller, Albert – Latowski (80. Weiske), Boltze (89. Jentzsch)

Tore:

0:1 F. Müller (16.), 0:2 Latowski (32.), 0:3 Latowski (74.), 1:3 Luck (76./ET)

Zuschauer:

2325

Matthias Roth/Steffen Enigk

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