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Lok Leipzig empfängt Oberliga-Spitzenreiter FSV Zwickau - Connewitzer Straße wird gesperrt

Lok Leipzig empfängt Oberliga-Spitzenreiter FSV Zwickau - Connewitzer Straße wird gesperrt

Vor gut einem Jahr entging der FSV Zwickau nur knapp der drohenden Insolvenz – nun in der neuen Saison steht die Mannschaft, die Samstag beim 1. FC Lok aufläuft (Beginn 14 Uhr), plötzlich ganz oben an der Oberliga-Tabelle.

Zwickau/Leipzig. „Wir wollen in dieser Saison in die Regionalliga aufsteigen“, formulierte Nico Quade. Das Spiel gilt als "sicherheitsrelevant", teilte Lok am Freitag mit. Deshalb wird die Connewitzer Straße für Fahrzeuge gesperrt.

Die Sperrung gilt von der Prager Straße auf der Länge der Connewitzer Straße und betrifft auch die Probstheidaer Straße bis zur Ecke Bernhard-Kellermann-Straße. Nur wer eine extra Einfahrtgenehmigung habe, dürfe passieren, teilte der 1. FC Lok mit.

Fußballerisch müssen sich die Leipziger dann mit dem Zwickauer Fußballwunder auseinandersetzen. Der Trainer der Westsachsen erklärt: „Mit einem riesigen Kraftakt ist es gelungen, den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu bekommen.“ Ausdruck dessen ist bestimmt auch der Bau der neuen Spielstätte, die im traditionsreichen Westsachsen-Stadion entstehen soll. Deshalb muss die Oberliga-Mannschaft ihre Heimspiele im Ortsteil Eckersbach austragen, auf einer kleinen, aber feinen Anlage, Sojus 8 genannt.

Und Trainer Quade konnte sich alle Spielerwünsche erfüllen. Mit Geld? „Nein, auch wir müssen sparen. Bei uns gehen alle arbeiten. Auch die sogenannten Routiniers“, lässt er keine falschen Schlüsse zu, wenn man an die Verpflichtungen gestandener Spieler wie Torsten Ziegner (Jena), Robert Paul (Babelsberg), Philipp Röhr (Lübeck) oder Manuel Stiefel (Magdeburg) denkt.

So wird Ziegner mithelfen, ein Nachwuchszentrum des Vereins aufzubauen. „Jahrelang gingen viele Talente weg, nach Chemnitz oder Aue. Das wollen wir ändern, könnten somit unsere ehrgeizigen Ziele an gehen“, erklärt der Trainer die geplante Bindung der Zwickauer Talente. Paul, Stiefel und Röhr sind in Ausbildungsmaßnahmen. „Ich weiß, andere Vereine gehen andere Wege. Bei uns aber geht es nur über Arbeitsplätze“, beschreibt Quade die Formierung seiner Elf.

Die freut sich aufs Duell in Leipzig. „Endlich mal eine Mannschaft, die sich nicht hinten reinstellt“, glaubt Quade an ein „schönes Spiel“. Gegen Gotha (4:1) und Luckenwalde (4:0) ging bisher alles glatt. Nur zuletzt gegen den VfL Halle 96 lag seine Elf plötzlich 0:2 zurück, ehe nach einer geharnischten Pausenansprache der 3:2-Sieg gelang. „Die Truppe hat die richtige Antwort gegeben. Ich hoffe, das schafft sie auch im Lok-Spiel.“

Eberhard Schmiedel/lyn

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