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Lok Leipzig gegen FC Fulham: Kubald rechnet mit 5000 Zuschauern - Erinnerungen an 1974

Lok Leipzig gegen FC Fulham: Kubald rechnet mit 5000 Zuschauern - Erinnerungen an 1974

Eusebio, van Basten, Maradona – in den vergangenen Jahrzehnten sind Spieler des 1. FC Lokomotive Leipzig schon gegen die größten ihres Sports angetreten. Ein Hauch der Europapokal-Atmosphäre von früher wird auch an diesem Mittwoch aufkommen, wenn der englische Erstligist vom FC Fulham ins Bruno-Plache-Stadion kommt.

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Lok Leipzig trifft am Mittwoch (18.7.2012) zum Testspiel auf den englischen Premier League-Club FC Fulham.

Quelle: Logomotiv

Leipzig. Die Gegner heißen diesmal: Petric, Riether und Riise.

Der Club aus der Premier League gastiert seit Freitag in Leipzig, um sich in der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf auf die anstehende Saison vorzubereiten. Nach dem Testspiel gegen den dänischen Zweitligisten HB Køge am Sonntag in Grimma (Endstand 0:0) steigt am Mittwoch ab 19 Uhr das Duell gegen den Regionalliga-Aufsteiger aus Probstheida.

Bei dem Duell dürften zumindest einige ältere Fußballfans an das Jahr 1974 denken. Damals stieß Lok bis ins Halbfinale des Uefa-Pokals vor. Der Underdog aus Leipzig, trainiert von Horst Scherbaum, setzte sich nicht nur gegen den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf durch, sondern auch gegen die Wolverhampton Wanderers – eine Sensation. Eine DDR-Clubmannschaft besiegt ein englisches Profiteam. Als im Viertelfinale auch Ipswich Town im Elfmeterschießen bezwungen wurde, titelte die Zeitung Daily Telegraph: „Lok Leipzig ist zum Alptraum für den englischen Fußball geworden“. Der Grusel für die Briten währte jedoch nicht lange: Im Semifinale war für die „Loksche“ gegen Tottenham Hotspur Endstation.

Kubald rechnet mit bis zu 5000 Zuschauern

Vergleichbar mit der damaligen Situation ist der Freundschaftskick am Mittwoch natürlich nicht – bis auf die Tatsache, dass Lok wieder krasser Außenseiter ist. Laut dem Fußballportal Transfermarkt.de hat der Kader des Teams aus London einen geschätzten Marktwert von fast 100 Millionen Euro. Auch wenn diese Dimensionen für den Club aus Probstheida auf lange Sicht unerreichbar sein werden, rechnet Steffen Kubald nicht mit einer hohen Klatsche. „Ich denke, wir können sportlich mithalten“, sagt der Team-Manager und fordert: „Jeder, der zum Saisonstart auf dem Platz stehen will, soll sich zeigen.“ Im Verein herrsche seit Tagen große Vorfreude auf die Begegnung mit internationalem Charakter. Pressesprecher Martin Scholz sagt, was viele Spieler denken werden: „Gegen so eine Mannschaft spielt man vielleicht nur einmal im Leben.“

Für eine dem Gegner würdige Stimmung hofft Kubald auf volle Ränge im Bruno-Plache-Stadion. Bis Montag gingen etwa 1800 Karten über den Vorverkaufsschalter. „Ich rechne am Mittwochabend mit bis zu 5000 Zuschauern.“ Bei diesen Zahlen dürfte für den finanziell angeschlagenen Club auch eine angenehme Summe für die Vereinskasse übrig bleiben.

FC Fulham: Traditionsclub mit Milliardär im Rücken

Der FC Fulham ist ein Traditionsclub aus London. Gegründet wurde er 1879. Nachdem der Verein Mitte der 1980er Jahre durch eine Reihe von sportlichen und wirtschaftlichen Fehlentscheidungen bis in die vierte Liga abgestiegen war, kaufte 1997 der Multimillionär Mohamed Al-Fayed den Club. Seit 2001 ist der FC Fulham wieder erstklassig. In der abgelaufenen Spielzeit der Premier League belegten die traditionell in weiß auflaufenden Briten, die auch The Whites oder The Cottagers genannt werden, den neunten Platz. Gespickt ist der Kader mit international bekannten Spielern wie Clint Dempsey, Philippe Senderos, Mark Schwarzer, Mahamadou Diarra sowie den aus der Bundesliga bekannten Sascha Riether und Mladen Petric.

Die Engländer bleiben noch bis zum Freitag in Leipzig. Anschließend fliegen sie in die Pfalz, um am Samstag ihr drittes Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zu absolvieren. Danach geht es für Petric und Co. wieder auf die Insel.

Infos zur Anreise und zum Kartenverkauf gibt es hier.

Robert Berlin

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