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Lok Leipzig gewinnt vor Gericht gegen Berliner AK – Trainerfrage in Probstheida bald geklärt

Lok Leipzig gewinnt vor Gericht gegen Berliner AK – Trainerfrage in Probstheida bald geklärt

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Lokomotive Leipzig hat das Verfahren vor dem Landgericht Leipzig gegen den Berliner AK gewonnen. Das erklärte Präsident Heiko Spauke am Freitag gegenüber LVZ-Online.

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Lok Leipzig hat vor Gericht gewonnen.

Quelle: dpaFotomontage LVZOnline

Leipzig. Die Probstheidaer hatten sich juristisch dagegen gewehrt, dass die Berliner nach der Partie am 1. September im Bruno-Plache-Stadion behaupteten, von Lok-Fans rassistisch beleidigt worden zu seien.

Die Verhandlung fand bereits vor zwei Wochen statt. Am Freitag erhielt Lok das positive Urteil vom Landgericht. Bedeutet: Die Berliner dürfen nun nicht mehr behaupten, dass sie bei der Partie in Leipzig rassistisch beleidigt, geschlagen oder mit Bier überschüttet worden sind. Sonst drohe dem Hauptstadtklub eine empfindliche Geldstrafe, sagte Spauke.

Auch bei der Suche des neuen Trainers kommt Lok offenbar voran. „Mit unserem Wunschkandidaten Heiko Scholz sind wir uns einig. Jetzt müssen wir noch die finanziellen Rahmenbedingungen im Verein schaffen“, sagte Spauke. Das Budget für einen zweiten Trainer war im aktuellen Etat nicht eingeplant. So müssen die Blau-Gelben nach der Entlassung von Carsten Hänsel einen externen Sponsor für die Finanzierung von Scholz finden. „Zurzeit laufen viele positive Gespräche mit potenziellen Geldgebern. Ich denke, dass wir Anfang nächster Woche Vollzug melden können“, zeigte sich Spauke optimistisch.

Eiselt erneut auf der Trainer-Bank

Zum Heimspiel gegen Optik Rathenow sitzt abermals Co-Trainer Eric Eiselt auf der Lok-Bank. Der könnte übrigens laut Spauke in die Bresche springen, sollte es mit der Finanzierung von Scholz doch nicht klappen. Der Verband kommt Lok derzeit entgegen, weil Eiselt mit einer C-Lizenz normalerweise in der Regionalliga nicht Cheftrainer sein dürfte. Bedingung für ein weiteres Engagement: Er müsste in der laufenden Saison den B- und anschließend A-Trainer-Lehrgang besuchen. „Das haben wir sowieso geplant. Denn egal ob Eiselt nun Trainer oder Co-Trainer ist, er soll langfristig an unseren Verein gebunden werden“, sagte Spauke.

Sportlich hängen zurzeit noch dunkle Wolken über Probstheida. Ob Lok diese am Sonntag ab 13.30 Uhr gegen Optik Rathenow beiseite schieben kann? „Wir müssen jetzt einfach mal Punkte holen“, fordert Spauke mit Blick auf den letzten Tabellenplatz und einem mageren Punkt aus acht Spielen. Rathenow könnte für den ersten Dreier der Saison ein willkommener Gegner sein. Das Team von Ingo Kahlisch kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Anne Grimm

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