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Lok Leipzig nach Becherwürfen zu Geldstrafe verurteilt - bei Wiederholung droht Punktabzug

Lok Leipzig nach Becherwürfen zu Geldstrafe verurteilt - bei Wiederholung droht Punktabzug

Weil Fans Plastikbecher warfen, die mit Steinen gefüllt waren, ist der 1. FC Lokomotive Leipzig am Dienstag zu einer Geldstrafe in Höhe von 750 Euro verurteilt worden.

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Lok Leipzig muss 750 Euro Geldstrafe zahlen. Beim Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena II hatten Fans Plastikbecher in Richtung der Schiedsrichter geworfen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) ahndete den Angriff auf die Schiedsrichter beim letzten Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena II als „unsportliches Verhalten“ der Anhänger. Für die Unparteiischen habe „hohes Gefährdungspotential“ bestanden, hieß es zur Begründung. Der Verein akzeptierte das Urteil.

Fans des Fußball-Oberligisten hatten das Schiedsrichtergespann nach der 1:2-Niederlage am 19. November mit Plastikbechern beworfen, die mit Kiessplit und Erde gefüllt waren. „Gegenstände, gleich welcher Art, aufs Feld zu werfen, ist eine Gefahr für Spieler, Schiedsrichter und Offizielle und daher nicht akzeptabel“, sagte Lok-Präsident Michael Notzon. „Bei aller Emotionalität, die zum Fußball gehört wie das Salz zur Suppe, gibt es klare Grenzen.“

Becherwerfer nicht identifiziert

Die Becherwerfer hätten nach dem Spiel nicht identifiziert werden können, hieß es vom Verein. Daher sei es nicht möglich, die Geldstrafe auf zivilrechtlichem Wege von den Tätern einzuklagen. Bereits im April war Lok wegen des Werfens von Feuerzeugen und Pappbechern durch die Fans vom Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verurteilt worden.

Strafmildernd wertete der NOFV diesmal, dass es sich bei den Becherwürfen um einen vereinzelten Vorfall gehandelt habe und niemand zu Schaden gekommen sei. Das Sportgericht warnte den Verein jedoch, dass bei weiteren Vorfällen neben Geldstrafen der teilweise oder vollständige Ausschluss von Zuschauern oder Punktabzüge drohen könnten.

Vereinschef Notzon bat die eigenen Anhänger, solche Aktionen in Zukunft zu unterlassen: „Jeder kann helfen, dass so etwas nicht mehr passiert, indem er ein Auge auf den Nebenmann hat. Destruktive Aktionen wie diese helfen niemandem.“

nöß

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