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Lok Leipzig unterliegt gegen Jenaer Reserve – Fans attackieren Schiedsrichter

Lok Leipzig unterliegt gegen Jenaer Reserve – Fans attackieren Schiedsrichter

Bitterer geht es nicht: Trotz 14:3 Großchancen unterlag der 1. FC Lok am Sonnabend der Jenaer Oberliga-Reserve 1:2 (0:1). Den Probstheidaern droht zudem ein teures Nachspiel: Schiedsrichter Marcel Riemer flogen beim Abgang mit Sand und Steinen gefüllte Plastebecher von den Rängen entgegen.

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Macht Druck beim 1. FC Lok: Sebastian Seifert.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Der Referee aus Eisenhüttenstadt hatte bei den 2031 Zuschauern im Plache-Stadion einen Sturm der Empörung entfacht. Tiefpunkte seiner zahlreichen Fehl-Pfiffe: Riemer versagte den Gastgebern nach Foul an Rico Engler (15.) einen Strafstoß und zeigte Benedikt Seipel (76., zu hohes Bein) eine mehr als harte Rote Karte. „Die Leitung des Spiels war heute spielentscheidend“, giftete Lok-Trainer Mike Sadlo, „wenn wir den Elfmeter bekommen und 1:0 führen, läuft alles anders.“

Sein Jenaer Kollege Lothar Kurbjuweit, dessen Team auf Rang zwei kletterte, sprach angesichts der aufgeladenen Atmosphäre vom einem „Stahlbad“, das seine blutjunge Truppe mit vier A-Jugendlichen gut überstanden und dabei viel gelernt habe. „Unser Sieg war sehr glücklich, aber im Fußball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft“, räumte der frühere DDR-Nationalkicker ein und lobte seinen Doppel-Torschützen Shlomo Edri aus Israel, der zwei schnelle Konter (42., 65.) eiskalt abschloss: „Das hat er sensationell gemacht.“

Davor, dazwischen und danach stürmte Lok, kam aber nur zum Anschlusstreffer durch den eingewechselten Benjamin Fraunholz (73.), der nach einer Flanke von Jens Werner an die Querlatte abstaubte.

Die Gastgeber waren trotz vieler Verletzungsausfälle und der englischen Woche mit dem Pokal-Aus in Zwickau drückend überlegen, kämpften leidenschaftlich, überzeugten auch spielerisch. Doch im Abschluss sündigten sie permanent. Der starke Engler, Djibril N’Diaye, Christoph Schulz, Marcus Brodkorb, Seipel, Fraunholz – sie alle verzogen entweder knapp oder scheiterten an Keeper Steven Braunsdorf. Pech, Unvermögen und mangelnde Konzentration in der Abwehr mündeten schließlich in die Niederlage.

Im nächsten Spiel zu Hause gegen Fortuna Chemnitz werden neben Seipel auch Kapitän Thorsten Görke und Werner gesperrt fehlen. Sie sahen jeweils ihre fünfte Gelbe Karte. Von Marcel Riemer, dem Buhmann des Tages.

Aufstellung:

Startformation 1. FC Lok: 1 Martin Dolecek, 2 Benedikt Seipel, 4 Djibril N'Diaye, 6 Christoph Schulz, 7 Filip Racko, 8 Jens Werner, 12 Martin Schuster, 15 Sebastian Seifert, 17 Thorsten Görke, 21 Rico Engler, 23 Markus Saalbach.

Startformation Carl Zeiss Jena II: 1 Steven Braunsdorf, 4  Thoralf Gennermann, 5 Sebastian Doro, 7 Andre Schmidt, 11 Philipp Röppnack, 14 Shlomi Edri, 15 Michael Hort, 17 Tommy Barth, 18 Christoher Grabinski, 20 Yves Brinkmann, 21 Garry Häußler.

Steffen Enigk

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