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Lok Leipzig verliert auch gegen Halberstadt – Probstheidaer weiter Tabellenletzter

Lok Leipzig verliert auch gegen Halberstadt – Probstheidaer weiter Tabellenletzter

Fußball-Regionalligist 1. FC Lokomotive Leipzig gerät immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Auch am Sonntagnachmittag gelang dem Team von Karsten Hänsel nicht der erhoffte Befreiungsschlag.

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Lok-Trainer Carsten Hänsel (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. In einer umkämpften Partie bei Germania Halberstadt verloren die Blau-Gelben mit 0:1 (0:0) und haben so weiterhin nur einen Punkt auf ihrem Konto. In der Regionalliga Nord-Ost verharrt Lok damit auf dem letzten Tabellenplatz. Den Siegtreffer für die Sachsen-Anhalter vor 1000 Zuschauern im Friedensstadion erzielte Jan Nagel in der 68. Minute. Die Leipziger hatten zuvor mehrfach Großchancen ausgelassen.

Beide Teams starteten engagiert in die Partie, wobei sich die Gäste vorerst aufs Verhindern von Chancen konzentrierten. Die vom früheren Lok-Coach Willy Kronhardt trainierten und vor allem in der Offensive über Zweit- und Drittliga-Erfahrung verfügenden Halberstädter erkämpften sich schnell Feldvorteile, ohne zu klaren Chancen zu kommen. Der frühere Rostocker Malick Bolivard konnte sich im ersten Durchgang mehrfach schön über die linke Seite durchsetzen, verpasste aber den entscheidenden Pass oder scheiterte am blau-gelben Abwehrbollwerk. Nach etwa einer Viertelstunde wurden die Gäste mutiger und probierten es vor allem aus der Distanz. Den jungen Germania-Keeper Pascal Nagel konnten die Schüsse allerdings kaum in Verlegenheit bringen.

In der zweiten Spielhälfte kam Lok mit mehr Dampf aus der Kabine und drängte zur Überraschung der Germania-Fans nun selbst auf die Führung. Nach einer Ecke in der 53. Minute hatte Kevin Kittler diese praktisch auf dem Fuß, verzog aber freistehend kläglich. Nicht besser machte es Marcel Trojandt wenige Augenblicke später. Nach Pass von Raik Hildebrandt stand der 23-Jährige frei vor Germania-Keeper Nagel, schob die Kugel aber am Kasten vorbei. In der 61. Minute war es erneut Hildebrandt, der Steve Rolleder in Szene setzte. Aber auch der Leipziger Goalgetter drosch das Leder aus wenigen Metern über den Kasten.

Wer solche Chancen liegen lässt, muss bestraft werden – dachten sich wohl nun die Germania-Fans und sollten Recht behalten: In der 68. Minute schickte der 18-jährige Danny Wersig seinen Teamkollegen Jan Nagel vors Lok-Tor und der 22-Jährige konnten den Ball aus zehn Metern zur Halberstädter Führung versenken. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte, ohne die Germania-Abwehrreihe noch einmal überwinden zu können. Somit blieb es bei der mit Blick auf die ausgelassenen Großchancen auch verdienten Leipziger Niederlage.

Am kommenden Freitagabend empfangen die Blau-Gelben den Tabellenzweiten Union Berlin II im heimischen Bruno-Plache-Stadion.

mpu

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