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Lok Leipzig verliert in Gotha und rutscht in den Tabellenkeller

Lok Leipzig verliert in Gotha und rutscht in den Tabellenkeller

Fußball-Oberligist 1. FC Lokomotive Leipzig hat erneut Lehrgeld bezahlen müssen und stürzte dabei in den Tabellenkeller. Die Probstheidaer verloren am Sonntagnachmittag bei Wacker Gotha mit 2:3 (2:2) und stehen nun auf dem 15. Tabellenplatz.

Leipzig. Allerdings haben die Leipziger zwei Spiele weniger bestritten, als Tabellenführer Bautzen.

Beide Teams begannen vor etwa 1000 Zuschauern im Gothaer Volkspark-Stadion verhalten offensiv. Benjamin Frauenholz schloss den ersten Angriff der Leipziger bezeichnender Weise mit einem laschen Schüsschen ab, das FSV-Keeper Rainer Behnke keine Probleme bereitete. Auf der Gegenseite drückte Steffen Heidlers den Ball regelwidrig mit der Hand über die Linie. Zum Glück für die Leipziger war der Zeitzer Schiedsrichter dabei auf dem Posten.

Die Angriffsbemühungen der Thüringer wurden nun aber stärker und Gothas Goalgetter Steffen Scheidler belohnte sein Team in der 17. Minute mit dem Führungstreffer. Anstatt jetzt aufzuwachen, überließen die Leipziger dem Gegner weiter das Feld und so kam Gotha auch in der Folgezeit zu Chancen. Lok-Trainer Achim Steffens reagierte, brachte schon nach knapp einer halben Stunde Benedikt Seipel für Stephan Knoof. Und diese Einwechslung zeigte Wirkung. Nach einem schönen Zuspiel von Benjamin Frauenholz traf Raik Hildebrandt in der 36. Minute zum 1:1. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff rissen erneut die Gothaer das Zepter des Handelns an sich und Steffen Scheidler schlug wieder zu. In der 53. Minute ließ der Gothaer Lok-Keeper Jan Evers keine Chance. In den folgenden Minuten reagierten die Leipziger mit wütenden Gegenangriffen. Und wieder war es Benjamin Frauenholz, der den Ausgleich ermöglichte: Seine Kopfballvorlage versenkte Christoph Schulz im Tor des Gastgebers.

Die Leipziger agierten nun engagierter und kamen zu weiteren Chancen, bis Schiedsrichter Patrick Kluge (Zeitz) in die Partie eingriff. Erste schickte der Unparteiische den zuvor eingewechselten Gothaer Christian Hatzky nach einem unglücklichen Foulspiel direkt zum Duschen. Wenig später gab er dem Gothaer Routinier Daniel Bärwolf nach dessen lautstarker Kritik die Gelb-Rote Karte.

Die nun auf neun Feldspieler dezimierten Thüringer zogen sich in ihre Hälfte zurück und versuchten das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Ein katastrophaler Fehlpass vom Leipziger Abwehrspieler Markus Krug sorgte dann für die Entscheidung. Steffen Scheidler vollendete die unfreiwillige Vorlage zum 3:2 und krönte seine Leistung mit einem Hattrick. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Abpfiff.

mpu

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