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Lok-Präsident drückt SF Lotte die Daumen – Regionalligist verkleinert seinen Kader deutlich

Lok-Präsident drückt SF Lotte die Daumen – Regionalligist verkleinert seinen Kader deutlich

Der 1. FC Lok Leipzig streicht seinen Kader für die neue Regionalliga-Saison zusammen. Standen in dieser Spielzeit noch 26 Fußballer im Aufgebot der Probstheidaer, sollen es ab Sommer noch 16 Feldspieler und zwei Torhüter sein.

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Lok-Trainer Carsten Hänsel.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das bestätigte Vereinspräsident Heiko Spauke am Freitag. Ein Nachwuchskeeper und vier Aktive aus der U 23 und U 19 sollen zudem mit den Viertliga-Männern trainieren und sich für Einsätze empfehlen.

Neu-Trainer Carsten Hänsel übernimmt zwar erst am 1. Juli offiziell das Amt von Marco Rose, ist aber schon mittendrin in Personalgesprächen. 13 Spieler stehen nach Saisonende noch unter Vertrag. Mit ihnen spricht Hänsel nun über die Zukunft. „Christopher Gäng habe ich gesagt, dass er meine Nummer eins ist“, so Hänsel. Ob der Torhüter bei den Blau-Gelben bleibt, ist noch offen. „Es liegt nun an ihm“, sagte sein Trainer. Laut Spauke liege bisher kein Angebot eines anderen Vereins für einen Lok-Spieler vor.

Den verbliebenen Spielern ist aber klar: Der 1. FC Lok fährt in der nächsten Saison ein strikten Sparkurs. Spauke und seine Mitglieder im Präsidium planen mit einem Etat von einer Million Euro. Diese Summe sei bereits bis auf Kleinigkeiten gedeckt. Bei der Kalkulation rechnet der Verein mit einem Zuschauerschnitt von 2000 bis 2300 Fans pro Spiel.

Alle neu verpflichteten Spieler erhielten nur eine geringe Aufwandsentschädigung. „Allein vom 1. FC Lok werden sie nicht leben können“, erklärte Spauke. Der Präsident hofft im Juli auf ein lukratives Freundschaftsspiel gegen Schalke 04 und zusätzliche Einnahmen. Ein Wettanbieter vergibt per Voting die Partie gegen den Bundesligisten. Die Aktion endet am Sonntag und der 1. FC Lok liegt in der Rangliste deutlich vorn.

Ein Tor über dem Strich

Hänsel, der von der zweiten Mannschaft des Halleschen FC nach Leipzig wechselt, macht sich mit Blick auf die Finanzplanung keine Illusionen: das sportliche Ziel im kommenden Jahr heißt Klassenerhalt. „Wenn wir nächsten Mai ein Tor über dem Strich liegen, fallen wir uns alle in die Arme“, kündigte der Übungsleiter an.

Tipps von seinem Vorgänger Rose will er sich nicht holen. „Wir werden sicher mal telefonieren“, so Hänsel. Er wolle sich aber von jedem seiner Schützlinge ein eigenes Bild machen. Auch das Spielsystem will der 30-Jährige ändern und auf eine  4-2-3-1-Aufstellung setzen, um attraktiv nach vorn zu agieren. „Wir wollen uns nicht nur hinten reinstellen und hoffen“, kündigte Hänsel an.

Am Sonnabend reist der 1. FC Lok zu seinem letzten Saisonspiel nach Plauen. In der nächsten Woche heißt es für Spauke und seine Kollegen dann Daumendrücken, für die Sporfreunde Lotte bei den Relegationsspielen gegen die Rasenballer um den Drittligaaufstieg. Die Vereinsverantwortlichen hoffen, dass der Stadtrivale den Sprung nach oben nicht schafft. „Rein aus finanziellen Gründen“, versichert Spauke. Es gehe schließlich darum, 100.000 Euro aus einem gut besuchten Derby zu haben oder nicht zu haben.

Matthias Roth

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