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Lok-Trainer Sadlo: "Wir können die Wogen nur mit Punkten glätten" - Blau-Gelb reist nach Gotha

Lok-Trainer Sadlo: "Wir können die Wogen nur mit Punkten glätten" - Blau-Gelb reist nach Gotha

Vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Lok beim FSV Wacker 03 Gotha (Sonnabend, 13.30 Uhr) plagen Leipzigs Trainer Mike Sadlo Verletzungssorgen. Filip Racko und Benjamin Fraunholz konnten die Woche über nicht trainieren und drohen auszufallen.

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Lok-Trainer Mike Sadlo erwartet vollen Einsatz und einen Sieg am Sonnabend in Gotha.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. In Gotha sind dagegen alle an Bord. Trainer Holger Bühner will trotz Außenseiterrolle „nicht verlieren“.

„Wir müssen nicht groß herumreden, wir wollen dort gewinnen“, gibt Mike Sadlo die Marschrichtung für die Partie beim Tabellennachbarn aus Gotha vor. Dabei gilt es auch eine Scharte aus dem Auswärtsspiel der letzten Saison (2:3) auszuwetzen. „Daran haben wir keine gute Erinnerung, trotzdem müssen wir die Punkte holen, auch wenn man in dieser Liga vor keinem Spiel sagen kann, wir gewinnen dort auf jeden Fall“, warnt der 40-Jährige.

Sadlo hofft darauf, dass angeschlagene Spieler wie Benjamin Fraunholz (Innenbanddehnung im Knie) am Sonnabend zur Verfügung stehen, um „eine kleine Serie“ zu starten. Seine eigene Situation als Trainer stellt er nach den Querelen um eine mögliche Verpflichtung von René Müller unter der Woche in den Hintergrund. „Es ist klar, dass wir nicht zufrieden sind, wenn wir auf die Tabelle schauen, unabhängig davon, was gerade für eine Situation im Verein herrscht. Wir können die Wogen nur mit Punkten glätten.“

Stürmer Benjamin Fraunholz (drei Tore in fünf Spielen) wagt am Donnerstag im Training einen ersten Belastungstest. „Es ist abgesprochen, dass ich es mit Laufen versuche und entweder ich bleibe nur beim Laufen oder ich kann gleich wieder mit der Mannschaft trainieren“, sagt der 26-Jährige, der auf einen Einsatz brennt. „Wir haben jetzt drei Spiele vor uns, die wir normalerweise gewinnen müssen. In Gotha wird es ein superekliges Spiel, da muss jeder an seine Leistungsgrenze gehen“, fordert er von sich und den Mannschaftskollegen. „Wenn wir dort hinfahren und denken, gegen Gotha wird es leichter als in Aue, fallen die Gegentore wieder genauso einfach.“

Darauf hofft Gothas Trainer Holger Bühner. Er schiebt Lok Leipzig die Favoritenrolle zu, will ohne Druck wenigstens einen Punkt zu Hause behalten. „Wenn man das Potential auf Leipziger Seite sieht, sind wir krasser Außenseiter. Die sind zum Siegen verdammt, aber ich habe ein paar Spiele von ihnen gesehen und da gibt es schon Ansatzpunkte für uns“, sagt der Wacker-Coach, der in Gotha eher bescheidene Ziele verfolgt. „Fast die Hälfte unserer Mannschaft ist neu, da wollen wir in der Liga gern ein paar Mannschaften hinter uns lassen, mehr aber auch nicht.“

Die Ansprüche bei Lok Leipzig liegen da höher. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf Rang drei, der wohl zum Aufstieg reichen würde. Mit einem Sieg gegen die zwei Punkte vor den Leipzigern angesiedelten Gothaer könnte der Verein oben dran bleiben – und wieder für Ruhe am Probstheidaer Trainingsgelände sorgen.

Sebastian Fink

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