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Lok gibt Sieg in letzter Minute aus der Hand - Sadlo: "Ich bin stinksauer"

Lok gibt Sieg in letzter Minute aus der Hand - Sadlo: "Ich bin stinksauer"

Lok-Schlussmann Jan Evers hatte sich noch einmal richtig was vorgenommen für den letzten Spieltag in der Oberliga Süd.Die vergangenen Partien gegen die Saalestädter hat der Schlussmann in keiner gute Erinnerung.

Leipzig. Saalestädter hat der Schlussmann in keiner gute Erinnerung. „Die haben uns im letzten Jahr ausgelacht, als wir dort 0:1 verloren haben“, sagt der blau-gelbe Rückhalt. „In den Liedern, die sie in der Kabine gesungen haben, fielen die Worte ‚Klub-Schweine raus’.“ Und auch beim 2:2 in dieser Saison habe es viel Hohn und Spott von Hallenser Seite gegeben. „Das haben wir alles noch im Hinterkopf“, sagt Evers.

Und ein weiteres Negativerlebnis kommt nun hinzu. Die Leipziger mussten am Sonntag im eigenen Stadion gegen den VfL in letzter Minute den schon sicher geglaubten Sieg hergeben. Robin Huth rettete mit seinem Treffer in der Nachspielzeit einen Punkt für die Gäste. Damit belegt die Mannschaft von Trainer Mike Sadlo in der Abschlusstabelle den achten Rang.  "Ich bin stinksauer, wir hätten das 3:1 und 4:1 machen müssen", sagte Sadlo nach der Partie.

Die Hallenser waren im Bruno-Plache-Stadion in der 24. Minute in Führung gegangen. Nach einer weiten Flanke in den Strafraum war der frühere Torgauer Stefan Karau zur Stelle und drückte den Ball unbedrängt aus Nahdistanz über die Linie. Lok brauchte einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“ ließ Raik Hildebrandt zehn Minuten nach dem Rückstand die Fans aber jubeln. 18 Meter vor dem Tor drosch er mit einem Volley-Drehschuss die Kugel ins Tor von 96-Keeper Rene Hartleib, der etwas weit vor seinem Kasten stand.

Glück für die Probstheidaer in der 40. Minute. Eine Kopfballrückgabe von Markus Saalbach landete nicht in den Armen von Evers, sondern knallte an die Latte des eigenen Tores. Im zweiten Nachfassen bekam der Lok-Keeper das Leder aber unter Kontrolle. Sonst erlebten die Zuschauer eine langweilige erste Hälfte ohne weitere Höhepunkte.

Die zweite Hälfte drohte direkt an die 45. Minute anzuknöpfen, bis zur 60. Minute. Thorsten Görke schoß einen Freistoß an die Latte, den Abpraller schnappte sich Benjamin Fraunholz und traf zur 2:1-Führung. Lok war in der Folgezeit das aktivere Team und erspielte sich weitere Gelegenheiten. Als alle bereits auf den Abpfiff warteten, war dann Huth zur Stelle.

1. FC Lok Leipzig:

Evers, Werner, Brodkorb, Saalbach, (57. Brumme), Seifert, Schulz, Görke, Hildebrandt, Devaty (88. Kunert), Kloos, Fraunholz (74. Heusel)

VfL Halle 96:

Hartleib, Selle, Karau (79. Wehlert),  Sund, Huth - Maruhn (64. Braun), Quidzinski, Rode, Stein, Reich, Ströhl (79. Neigenfink)

Tore:

0:1 Karau (23.), 1:1 Hildebrandt (33.), 2:1 Fraunholz (60.), Huth (90.)

Zuschauer:

2534

midi/nt

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