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Marco Rose nach dem Sieg gegen den FCM: „Die Situation ist nicht entspannter“

Marco Rose nach dem Sieg gegen den FCM: „Die Situation ist nicht entspannter“

3:0 gegen eine derzeitige Spitzenmannschaft der Regionalliga - mit dem Ergebnis hat sich der Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig gegen den Favoriten 1. FC Magdeburg wieder im Ligageschehen zurückgemeldet.

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Marco Rose, Chefcoach beim 1. FC Lok Leipzig.

Quelle: Andreas Doering

Leipzig. „Es waren wichtige drei Punkte für uns. Wir sind wieder mit dabei“, freut sich Trainer Marco Rose, dessen Team damit die Abstiegsplätze verlassen hat. Gleichzeit warnt er jedoch: „Die Situation ist nicht entspannter.“

Dennoch habe der Sieg der Mannschaft besonders gut getan, da sie gesehen habe, dass „die Sachen, die wir uns erarbeiten auch funktionieren“, erklärt Rose. Erstmals wieder mit von Anfang an von der Partie war auchJens Werner, „der nicht umsonst mein Kapitän ist. Er tut vom Typ her der Mannschaft gut, und kann auch Sachen auf dem Feld regulieren“, erklärt der Coach.

In den vergangenen Wochen habe sich Werner, der zwischenzeitlich verletzt war, nicht immer sportlich für die Stammelf qualifiziert. Umso erfreuter war Rose, dass sich sein Kapitän den Einsatz gegen Magdeburg eingefordert habe. Auf dem Platz hat Werner dann „so reagiert und gespielt, wie ich es erwarte“.

Ebenso im Aufwind ist Torhüter Lukas Wurster, der Stammtorhüter Christopher Gäng vertrat. Gäng leidet unter Depressionen und befindet sich in professioneller Behandlung. „Das ist ein schwieriges Thema. Keiner weiß, wie sich der Betroffene fühlt“, so Rose. Deshalb bestimme Gäng den Rhythmus und den zeitlichen Ablauf, was ihm gut tue.

Während die Mannschaft wieder neuen Auftrieb gezeigt hat, stagniert dagegen die Zuschauerzahl der Leipziger. Obwohl die Partie gegen Magdeburg allein schon vom Papier her ein Spitzenspiel versprach, kamen erneut nicht mehr als 3000 Leipziger Anhänger ins Stadion. Generell „ist die „Fanstruktur im Verein nicht einfach“, sagt Rose.

Viele Anhänger seien mit Herzblut dabei. Das habe sich auch im Dialog mit ihnen und der Mannschaft gezeigt. Doch bei manchen habe der Coach das Gefühl, dass sie nur ins Stadion kommen, um zu pöbeln. So etwas gehe auch nicht spurlos an der Mannschaft vorbei, obwohl sie sich versuche, davon freizumachen.

Anne Kunze

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