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Nach Gesängen im Fanblock: Lok-Präsident Spauke entschuldigt sich bei RB-Coach

Nach Gesängen im Fanblock: Lok-Präsident Spauke entschuldigt sich bei RB-Coach

Die Kritik war heftig. Lok-Präsident Heiko Spauke griff am Montag in seiner Wochennachlese den RB-Trainer Alexander Zorniger an. Der Übungsleiter der Bullen hatte bei der Pressekonferenz nach dem Derby vor einer Woche das Liedgut im Fanblock der Probstheidaer kritisch zum Thema gemacht.

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Lok-Präsident Heiko Spauke.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. "Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot", hatte er aus dem Sektor D vernommen.

Der Lok-Präsident wollte das aber nicht glauben. Ich habe bei mehreren Pressevertretern und Fans nachgefragt. Keiner kann sich an einen solchen Gesang erinnern“, so Spauke, der am Montag noch hinzufügte: „Herr Zorniger, Ihre Entschuldigung nehme ich gerne persönlich an. Sollte ich mich irren, werde ich natürlich meinerseits Buße tun.“ Spauke irrte sich tatsächlich und machte am Mittwoch einen Rückzieher.

„Ich muss mir selbst eingestehen, dass ich bezüglich des besagten Gesanges falsch lag“, teilte der Lok-Präsident mit. Er und seine Präsidiumskollegen hätten selbst nichts gehört. Nachdem er seine Vorwürfe an Zorniger veröffentlicht hatte, habe sich ein Fan bei ihm gemeldet. „Er hat mir berichtet, dass eine Gruppe von 30 bis 50 Anhängern tatsächlich die Zeile gesungen hat“, so Spauke.

Die Mehrzahl im Fanblock habe die Gruppe aber mit dem Vers "Wenn wir wollen, kaufen wir Euch auf“ übertönen wollen, was nur teilweise gelungen sei. Spauke räumte ein, dass er sorgfältiger hätte recherchieren müssen. „Allerdings ist man neben seinem Ehrenamt auch nur ein einfacher Fan“, erklärte Spauke. Der Angriff auf Zorniger „hätte ihm aber nicht passieren dürfen“.

Mit dem RB-Trainer hat Spauke nach eigenen Worten inzwischen telefoniert und dabei den Vorfall ausgeräumt.

Matthias Roth

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