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Nagelprobe für Lok Leipzig und Coach Kronhardt - "Fahren nicht als Kanonenfutter nach Zwickau"

Nagelprobe für Lok Leipzig und Coach Kronhardt - "Fahren nicht als Kanonenfutter nach Zwickau"

Sieben lange Wochen hat er Kondition geschrubbt, in Tests experimentiert, an Taktik und Formation gefeilt, sich vor unpopulären Entscheidungen wie der Trennung von Kapitän Thorsten Görke nicht gescheut, seinen Jungs zuletzt mehrere Videos vom Gegner gezeigt.

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„Wir fahren auf keinen Fall als Kanonenfutter nach Zwickau." Der neue Lok-Coach, Willi Kronhardt, gibt sich vor dem Auswärtsspiel in Zwickau am Sonntag kämpferisch.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig/Zwickau. Jetzt ist das Vorgeplänkel beendet, jetzt wird es ernst für Willi Kronhardt. Der neue Lok-Trainer steht am Sonntag beim FSV Zwickau (13.30 Uhr) vor der Nagelprobe.

Der Rückstand zu den angestrebten Aufstiegsplätzen ist gewaltig, Kronhardt braucht schnelle Erfolge, muss in Zwickau ein erstes Zeichen setzen. "Alles ist noch machbar, die Jungs brennen, ich kann sie endlich von der Leine lassen", sagte er am Freitag.

Natürlich sieht er Lok bei der Übermannschaft der Oberliga als Außenseiter, natürlich möchte er Zählbares mitbringen. "Etwas anderes als eine Niederlage wäre aber eine Überraschung, der FSV hat ein homogenes, eingespieltes Team, während wir noch im Lernprozess sind und Zeit brauchen", weiß der Coach.

Als Schießbude fahre man jedenfalls nicht zum Spitzenreiter, beteuerte Kronhardt. Er verlangt von seiner Truppe neben den Grundtugenden ("Rennen, Kämpfen, Leidenschaft"), dass sie selbstbewusst die eigenen Stärken durchsetzt: "Auch wir haben Qualität." Und er hofft ein bisschen, dass Zwickau schon das schwere Pokal-Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen RB Leipzig im Kopf hat.

Zwickaus Trainer Nico Quade versicherte jedoch: "Daran denken wir noch nicht, wir geben Vollgas." Sein Team hat keine einzige Testpartie verloren, Meuselwitz geschlagen, Plauen ein Remis abgetrotzt. Dennoch nehme man Lok nicht auf die leichte Schulter, habe die Probstheidaer beobachten lassen. "Lok hat sich vor allem taktisch stabilisiert, wir haben Respekt", meinte Quade: "Ich freue mich einfach auf ein geiles Spiel. Der Platz sieht gut aus, auch die Kulisse wird passen."

Steffen Enigk

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