Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Sprühregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Neuer Geschäftsführer bei Lok Leipzig – eine Million Euro Etat für kommende Saison

Neuer Geschäftsführer bei Lok Leipzig – eine Million Euro Etat für kommende Saison

Tom Franke ist neuer Geschäftsführer beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig. Wie der Verein mitteilte, unterstützt der ehemalige Lok-Mittelfeldspieler bereits seit 2. Mai die Arbeit des Übergangspräsidiums.

Voriger Artikel
„RB wird nicht unser Retter sein“: Lok-Präsident schließt Finanzhilfe vom Lokalrivalen aus
Nächster Artikel
Spannung vor Leipziger Stadtderby – höchste Sicherheitsstufe am Sportforum

René Gruschka vom Lok-Vorstand rechnet mit einem Etat von einer Million Euro für die neue Saison.

Quelle: Andreas Doering

Leipzig. Zudem vermelden die Blau-Gelben auch erste Etatüberlegungen für die neue Saison. „Wir planen vorerst mit einer Million Euro“, erklärte Lok-Vorstandsmitglied René Gruschka gegenüber LVZ-Online. Zum Vergleich: Liga-Konkurrent Auerbach ging mit gut 450.000 Euro in diese Saison, Carl-Zeiss Jena mit etwa zwei Millionen Euro.

Die Probstheidaer waren einst mit 1,8 Millionen Euro in die aktuelle Spielzeit gestartet. „Aber wir haben doch gesehen, das passte vorn und hinten nicht. Wir rechnen deshalb jetzt mit weniger Geld, haben die Zuschauerprognose auf 2300 pro Heimspiel gesenkt und werden auch keine Profiverträge mehr vergeben“, so Gruschka weiter. Auch einen Hauptsponsor gebe es bisher noch nicht.

Lok setzt in der neuen Saison auch auf junge Talente

Der Verein versuche dennoch, viele Spieler aus dem aktuellen Kader zu halten. „Wir werden aber sicher auch auf junge Talente setzen, die sich bei uns vielleicht für andere Vereine empfehlen wollen“, so der Vorstandssprecher. Erste Gespräche mit den Spielern und auch mit Trainer Marco Rose soll es in der kommenden Woche geben.

Vor dem Gang in die nächste Spielzeit müssen die Verantwortlichen beim 1. FC Lok aber erst noch die aktuellen Verbindlichkeiten reduzieren. „Die aktuelle Liquidität konnte stabilisiert werden, auch durch das Einwerben von zinslosen langfristigen Darlehen“, berichtet Finanzvorstand Jens Kesseler. Laut seines Kollegen Gruschka kommen die 45.000 Euro von vier Unterstützern und müssen peu á peu ab Beginn der neuen Saison beglichen werden.

Mit den frischen Zahlungsmitteln wurden unter anderem die Sportlergehälter für April beglichen, erklärte Kesseler. Zudem werden 1000 Euro an den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) gezahlt, der Lok nach den Böllerwürfen beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg zu eben jener Geldstrafe verurteilt hat. „Wir werden dieses Urteil akzeptieren und behalten uns vor, gegen die Täter, sollten sie durch die Polizei eindeutig ermittelt werden, Stadionverbote auszusprechen und zivilrechtliche Schritte einzuleiten“, so Jens Kesseler.

Matthias Puppe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus 1. FC Lok

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.