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Neuer Lok-Trainer Kronhardt will Spieler rackern sehen – Zusammenarbeit mit RB Leipzig denkbar

Neuer Lok-Trainer Kronhardt will Spieler rackern sehen – Zusammenarbeit mit RB Leipzig denkbar

Der neue Trainer des 1. FC Lok Leipzig Willi Kronhardt sieht die Mannschaft in der Lage, schon bald in die Regionalliga aufzusteigen. „Die Jungs können und wollen das", sagte er am Montag auf einer Pressekonferenz, bei der er offiziell vorgestellt wurde.

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Willi Kronhardt ist neuer Cheftrainer beim 1. FC Lok Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Kronhardt äußerte sich dort zu sportlichen Zielen - und zur Frage, ob eine Zusammenarbeit mit Regionalligist RB Leipzig denkbar wäre.

Kronhardt, der beim Oberligisten die Nachfolge von Mike Sadlo als Cheftrainer antritt, will sich zunächst einen persönlichen Überblick über das Team verschaffen. „Ich denke, die Mannschaft ist auf dem achten Tabellenplatz in einer guten Situation." Dass diese den Aufstieg in die Regionalliga schaffen kann, davon ist Kronhardt überzeugt. Er warnt jedoch vor vorschnellen Schlüssen. „Die Philosophie, die der Verein ausgibt, ist die richtige. Alles braucht seine Zeit - auch Siege. Dafür muss man jeden Tag arbeiten, denn der Aufstieg in die nächsthöhere Liga wird schwer", sagte Kronhardt ruhig, aber bestimmt.

Der 42-Jährige spielte von 1998 bis 2000 bei Lok-Vorgänger VfB Leipzig in der dritten Liga und kehrt mit seinem Trainerengagement nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Dort will er in den kommenden Tagen und Wochen zunächst die Mannschaft kennenlernen. So wird er bei einigen der Hallenturniere, die Lok Leipzig Anfang Januar bestreitet, dabei sein und neben der körperlichen Fitness auch auf die Präsenz der Spieler auf dem Platz achten. „Bei mir geht's nicht nach der Nase. Mir ist es lieber, ich habe Spieler, die ordentlich rackern", sagte Kronhardt.

Stärker als bisher will der Coach den Nachwuchs einbinden. „Wenn man nicht viel Geld zur Verfügung hat, dann ist der Nachwuchs das Kapital, was man hat", sagte er. Nach neuen Spielern befragt, die das Oberliga-Team nach der Winterpause verstärken könnten, hüllte sich der Trainer in Schweigen. Auch das Präsidium wollte sich nicht dazu äußern, ob es bereits Gespräche mit potenziellen Neuzugängen gebe. „Von unserer Seite liegen keine Namen vor", hieß es lediglich.

Auskunftsfreudiger zeigte sich Kronhardt dagegen bei der Frage, ob er sich in der Zukunft eine Zusammenarbeit mit RB Leipzig vorstellen könnte. „Eine faire sportliche Partnerschaft irgendwann einmal würde ich nicht ausschließen. Schließlich können beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren", sagte Kronhardt. Dies kategorisch abzulehnen, halte er für wenig produktiv.

Präsidiumsmitglied Hartmut Dischereit, der den erkrankten Präsidenten Michael Notzon vertrat, bekräftigte auf der Pressekonferenz noch einmal die Entscheidung für Kronhardt: „Sein Konzept, das sowohl den Nachwuchs- wie auch den Seniorenbereich umfasst, hat uns überzeugt. Die Harmonie hat gleich gestimmt." Von dem „dynamischen jungen Trainer" erhofft man sich beim 1. FC Lok denn auch eine ganze Menge: „Wir wollen, dass wieder Ruhe in den Verein kommt und dass die Fans zufrieden sind. Natürlich erwarten wir auch sportliche Erfolge. Das heißt ganz klar: Regionalliga", sagte Dischereit.

Nach der offiziellen Pressekonferenz wartete auf Willi Kronhardt bereits der nächste Termin. Am frühen Abend stellte sich der künftige Trainer der Oberliga-Mannschaft vor.

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