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Pokal-Aus für Lok Leipzig in Zwickau - Sadlo: "unbedingter Wille hat gefehlt"

Pokal-Aus für Lok Leipzig in Zwickau - Sadlo: "unbedingter Wille hat gefehlt"

Der 1. FC Lok Leipzig ist im Landespokal ausgeschieden. Am Mittwoch verloren die Probstheidaer beim Oberliga-Spitzenreiter FSV Zwickau knapp mit 1:2. Das entscheidende Tor für die Westsachsen erzielte Jörg Laskowski in der 86. Minute.

Zwickau. Von einer unglücklichen Niederlage wollte Lok-Trainer Mike Sadlo aber nicht sprechen. Der Mannschaft habe der unbedingte Willen zum Sieg gefehlt.

Die Leipziger begannen defensiv mit einer dicht gestaffelten Abwehr. Zwickau machte nach einer Viertelstunde Abtastphase das Spiel und hatte in der 24. Minute die erste Chance durch Marco Wölfel. Boris Jovanovic konnte einen Ball nur mit der Faust abwehren und der Zwickauer zog im Strafraum ab – knapp daneben.

Der FSV erhöhte nun weiter den Druck. Einem Abseitstor von Davy Frick folgte eine Glanztat von Lok-Ersatztorhüter Jovanovic gegen den völlig frei stehenden Mike Baumann. Lok rettete das Unentschieden bis zur Halbzeit. „Defensiv standen wir sehr ordentlich, aber haben dann in der Vorwärtsbewegung zu ängstlich agiert“, konstatierte Sadlo.

Zwickau versuchte in der zweiten Hälfte weiter die Partie zu dominieren und hatte nach 60 Minuten Glück. Routinier Jovanovic, einst mit dem VfB Leipzig in der 2. Bundesliga aktiv, konnte erneut einen Schuss nicht festhalten. Wieder fiel der Ball Wölfel vor die Füße, der zum 1:0 einschoss. Lok bemühte sich zwar weiter um den Ausgleich, die Partie verflachte aber immer mehr.

Aufregung dann in der Schlussphase. Zunächst gelang Djibril N'Diaye in der 85 . Minute der Ausgleich. Fast im Gegenzug traf Laskowski zum 2:1-Siegtreffer. Sadlo zeigte sich vor allem in dieser Szene unzufrieden mit seinem Team. „Wir wollten unbedingt eine Runde weiterkommen, haben dann aber nicht den unbedingten Willen, diesen Zweikampf zu gewinnen“, ärgerte er sich über das Ausscheiden.

Zu einem brisanten Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen RB Leipzig im Sachsenpokal wird es damit in dieser Saison nicht kommen. Die Roten Bullen gewannen zeitgleich 2:0 in Bischofswerda und zogen damit ins Viertelfinale ein.

1.  FC Lok:

Jovanovic - Bachmann, Görke, Schuster (72. Brodkorb), Werner, Seipel, Seifert, Brumme (63. Racko), Schulz, Engler, Fraunholz (58. N'Diaye)

Tore:

Wölfel (60.), N'Diaye (85.), Laskowski (86.)

Zuschauer:

2317

mro/nöß

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