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Präsident Spauke: "Einen Untergang von Lok Leipzig wird es nicht geben"

Präsident Spauke: "Einen Untergang von Lok Leipzig wird es nicht geben"

Heiko Spauke (33) führt das neue Lok-Präsidium seit wenigen Tagen. Während das Regionalliga-Team inzwischen beachtliche Leistungen gezeigt hat, bleibt die Suche nach Sponsoren eine schwierige Angelegenheit.

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Der neue Lok-Präsident Heiko Spauke (links) und Vorstand René Gruschka.

Quelle: Andreas Doering

Leipzig. Doch einen Untergang des Vereins schließt Spauke aus.

LVZ

: Seit das neue Präsidium im Amt ist, holt der 1. FC Lok in der Regionalliga Punkt um Punkt. Besteht ein Zusammenhang?

Heiko Spauke

: Die Anerkennung für den sportlichen Erfolg gebührt in erster Linie Trainer Marco Rose und seiner Mannschaft. Wie sich das Team präsentiert, macht uns natürlich stolz. Das 4:0 gegen Hertha II war großartig. Bei der 2:3-Niederlgae in Magdeburg wurde die hervorragende Leistung leider nicht belohnt. Vielleicht haben wir durch unsere Gespräche mit den Spielern ein bisschen dazu beigetragen, indem wir gezeigt haben, dass wir für den Verein kämpfen.

Der Kampf gilt dem Geld, das aufgetrieben werden muss. Wie erfolgreich sind Sie dabei?

Wir arbeiten alle daran, und natürlich ist es nicht leicht, das Loch zu stopfen. Wir reden mit Gläubigern und potenziellen Sponsoren. Einen Untergang von Lok Leipzig wird es nicht geben.

Wie groß ist das Loch?

Das werde ich jetzt nicht konkret sagen.

Wie sehr hilft das österreichische Unternehmen Rox bereits?

Die Zusammenarbeit mit Rox wollen wir langfristig aufbauen. Auch über den Weg einer verstärkten Bandenwerbung.

Zum letzten Heimspiel gegen Hertha II kamen 1805 Zuschauer. Damit können Sie angesichts der erhofften Einnahmen nicht zufrieden sein.

Man muss bedenken, dass an diesem Abend Borussia Dortmund gegen Real Madrid spielte. Bei solchen Partien der Champions League ist es immer schwer, eine größere Kulisse zu bekommen. Viele interessieren sich zwar für uns, bleiben aber zu Hause vor dem Fernseher. Wir hatten auch auf etwa 2500 Zuschauer gehofft. Aber man kann sich unter den genannten Umständen erklären, warum es nicht so viele wurden.

Haben Sie auch bei RB Leipzig vorgesprochen und um finanzielle Unterstützung gebeten?

Wir haben vorgesprochen, aber da ging es keineswegs um eine finanziellen Hilfe für uns, sondern um das Derby am 8. Mai. Das gilt es vorzubereiten und da wollen wir uns professionell verhalten. Es wurde Stillschweigen über die Gesprächsinhalte vereinbart, und daran werden wir uns halten.

Eine Finanzspritze der Roten Bullen würde doch aber bestimmt helfen und könnte auch bei dem einen oder anderen Lok-Fan das RB-Ansehen stärken.

Nachdem in Ihrer Zeitung stand, dass wir RB um Geld gebeten hätten, haben uns tatsächlich einige unserer Fans gesagt, dass sie damit einverstanden wären, damit es weiterginge. Aber es wird definitiv von RB kein Geld an uns fließen. Selbst wenn es so wäre, würden wir vorher unsere Mitglieder darüber entschieden lassen.

Wird Ihnen bei Gesprächen mit Sponsoren vorgeworfen, dass Sie 2009 bei den Republikanern für den Landtag kandidierten?

Nein, das ist nicht der Fall. Wer mich kennt, der weiß, wie sehr ich das bereue.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.04.2013

Wächter, Winfried

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