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Rückschlag im Plache-Stadion: Lok Leipzig verliert gegen Tabellennachbar Rathenow

Rückschlag im Plache-Stadion: Lok Leipzig verliert gegen Tabellennachbar Rathenow

Mit dem Rückenwind aus der gewonnenen Partie gegen Magdeburg wollte der 1. FC Lok Leipzig am Samstag gegen den Tabellennachbarn FSV Optik Rathenow auflaufen. Doch schon in der ersten Halbzeit gerieten die Blau-Gelben auf eigenem Platz mit zwei Toren in Rückstand.

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Lok-Stürmer Rico Engler trauert einer vergebenen Chance hinterher.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. FSV-Kapitän Patrik Scholz und Stürmer Dejan Kalan besiegelten den am Ende auch verdienten dreifachen Punktgewinn für die Gäste.

Vor 2142 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion fand das Team von Marco Rose keine Mittel gegen taktisch gut eingestellte und hinten kaum etwas zulassende Gäste. Dabei sah es in den ersten Minuten der Partie gar nicht übel für die Leipziger aus: Frühe Störmanöver und ein schneller Rico Engler, der mehrfach vorm gegnerischen Tor auftauchen, ließen im Lok-Anhang Hoffnung aufkommen. Doch schon nach einer Viertelstunde bedrängten die Gäste aus Rathenow die Blau-Gelben zusehends. Lok konnte zwar erst gefährliche Situationen ins Toraus klären. Den dritten Eckstoß nutzte der Rathenower Patrik Scholz dann aber eiskalt, vollendete in der 18. Minute zum 1:0 für die Gäste.

Danach agierte Lok Leipzig verunsichert, war auch nicht in der Lage, Fehler der Elf von Rathenow-Coach Ingo Kahlisch in eigene Chancen umzumünzen. Ein Konter brachte Dejan Kalan dann kurz vor dem Halbzeitpfiff in eine hervorragende Schußposition. Und der 24-jährige Deutsch-Kroate konnte das Leder zum 2:0 an Lok-Torhüter Wurster vorbei in den Kasten (45.) schieben.

Vor allem der zweite Treffer wurmte Lok-Trainer Marco Rose sehr: „Wir haben nach dem frühen Rückstand immer mehr die Ordnung verloren und sind unnötig in solche Konter gelaufen“, ärgerte sich 36-Jährige nach dem Abpfiff. Was immer er in der Halbzeitansprache zu seinen Spielern gesagt haben mag, in der zweiten Hälfte brachten seine Worte kaum Veränderung auf dem Platz. Zumindest musste Rico Engler in der Kabine bleiben und seinen Platz Fatih Alemdar überlassen. In der 50. Minute konnte sich Alemdar gut in Szene setzen, aber der erst 20-jährige Rathenow-Torhüter Marcel Subke behielt die Nerven und konnte klären.

Wie schon im ersten Durchgang standen die Rathenower ansonsten aber ziemlich gut, während Lok zwar um Tempo bemüht war, aber keine Mittel fand, die Partie noch herumzureißen. Zudem mussten sich die Blau-Gelben, die ab der 76. Minute nachPlatzverweis gegen Abwehrchef Kevin Kittler auch noch in Unterzahl agierten, auch vermehrt Pfiffe von den eigenen Fans gefallen lassen. Am Ende blieb es beim 0:2, so dass die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Gäste drei Punkte wichtige Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

Entsprechend erfreut zeigte sich Rathenows Trainer Ingo Kahlisch nach dem Abpfiff: „Wir wussten vorher, dass Lok das Spiel nicht selbst machen kann und deshalb auf Konter setzt. Allerdings standen wir hinten richtig gut und haben nichts zugelassen.“ Für Lok-Kapitän Sven Werner waren die eigenen Ballverluste Spiel entscheidend. „Uns liegen wohl auch eher Mannschaften, die selbst Fußball spielen“, schob er hinterher.

Sein Chef wirkte nach dem Abpfiff ernüchtert. „Einige meiner Spieler haben heute wohl gedacht, dass ein paar weniger Prozent reichen. Nach dem Rückstand habe ich auch keinen gesehen, der die Ärmel hochkrempelt und den Rest wachrütteln will“, so Rose. Mit der Niederlage rutscht Lok noch tiefer in den Tabellenkeller und findet sich aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Am kommenden Wochenende reisen die Probstheidaer zum Tabellenachten nach Halberstadt.

Statistik

1. FC Lokomotive Leipzig – FSV Optik Rathenow: 0:2 (0:2)

Tore: 0:1 Scholz (15.), 0:2 Kalan (45.)   

Aufstellung 1. FC Lok: Wurster – Werner, Krug, Kittler, Seifert – Brumme, Theodosiadis, Spahiu, Grandner (81. Seipel) – Schulz (60. Walthier), Engler (46. Alemdar)

Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion: 2142

Evelyn ter Vehn / SE / mpu

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