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Schwerer Oberliga-Auftakt für Lok Leipzig - Sadlo-Team muss nach Auerbach

Schwerer Oberliga-Auftakt für Lok Leipzig - Sadlo-Team muss nach Auerbach

Lok-Trainer Mike Sadlo hat starke Schmerzen, ließ sich gestern punktieren, erlebt möglicherweise den Saisonauftakt am Sonntag beim VfB Auerbach auf Krücken. „Eine alte Verletzung aus meiner aktiven Zeit, das rechte Knie ist völlig kaputt“, sagt der 39-Jährige, „aber wichtiger ist die Fitness der Mannschaft.

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Lok-Trainer Mike Sadlo

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. “ Die muss gleich bei einem Aufstiegs-Favoriten Farbe bekennen. „Auerbach war immer ein heißes Pflaster mit ungemütlicher Atmosphäre, wir müssen uns auf einen harten Kampf einstellen“, weiß Sadlo, „und auf viele hohe Bälle auf den tschechischen Riesen.“ Gemeint ist Martin Bocek, kopfballstarker Neuzugang des VfB aus Meuselwitz.

Ansonsten will sich Sadlo an den Qualitäten seines Teams orientieren. „Schnelle Direktkombinationen mit mehr Zug zum Tor als im Vorjahr“, hat er in der Vorbereitung trainieren lassen, „wir wollen das Prinzip Zufall minimieren, generell attraktiveren Fußball bieten.“ Und erfolgreicheren. In der vergangenen Saison gelang Lok in Auerbach ein respektables 2:2, auch diesmal möchten die Probstheidaer punkten, um nicht erneut gleich in der Startphase Boden auf die Konkurrenz zu verlieren. Sadlo: „Wir spielen auf Sieg.“

Drei Akteure werden den Probstheidaern am Sonntag allerdings fehlen. Mittelfeldmann Raik Hildebrandt fällt mit einem Muskelbündelriss acht Wochen aus, beim angeschlagenen Benedikt Seipel wird die Pause nicht ganz so lange dauern. Der neue Stürmer Djibril N’Diaye muss noch eine alte Rot-Sperre absitzen, gibt sein Debüt im ersten Heimspiel gegen die Chemnitzer Reserve. Angreifer Benjamin Fraunholz brach zwar wegen einer Hüftprellung das Training ab, soll jedoch wie Felix Bachmann, der seine Sprunggelenk-Verletzung fast auskuriert hat, in Auerbach dabei sein.

Sadlo verlangt Disziplin und Konzentration - und von seinem Kapitän eine „positivere Ausstrahlung“ auf die Mannschaft. Thorsten Görke fing sich in der vergangenen Spielzeit zwölf Gelbe Karten ein. „Zu viele, und die Hälfte davon wegen Meckerns, das geht nicht“, kritisiert Sadlo. Da Görke, Abräumer im defensiven Mittelfeld, auch noch zweimal Gelb-Rot sah, war er insgesamt bei vier Partien gesperrt. Der 34-Jährige gelobt Besserung und hat weiter das Vertrauen seines Trainers. „Thorsten bleibt ein ganz wichtiger Mann für uns, kann mit seiner Erfahrung die jungen Spieler führen“, betont Sadlo.

Steffen Enigk

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