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Schwungvolles Saisonende für Lok Leipzig – VFC Plauen unterliegt zum 110. Geburtstag

Schwungvolles Saisonende für Lok Leipzig – VFC Plauen unterliegt zum 110. Geburtstag

Im letzten Punktspiel der Regionalliga-Saison hat der 1. FC Lok Leipzig den VFC Plauen mit 2:1 (1:0) besiegt. Die Gastgeber aus dem Vogtland feierten am Samstag 110-jähriges Bestehen, so dass die Partie mit einer Choreo der Plauener Fans eingeleitet wurde.

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1. FC Lok Leipzig jubelt über den Sieg gegen den VFC Plauen (Archivbild vom Hinspiel, dass Lok 2:0 gewann)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Doch Lok war nicht zum letzten Spiel unter Trainer Marco Rose angereist, um Geschenke zu verteilen.

Von Beginn an zeigten sich beide Teams spielfreudig, mit leichten Vorteilen für Lok. Die erste Chance jedoch erspielten sich die Schwarz-Goldenen. Filip Sajbidor ließ über links die Leipziger Defensive stehen, flankte aber zu ungenau. Keine Minute später konterte Loks Albert Spahiu. Der Stürmer kam über Halblinks und zog flach ins lange Eck zum 1:0 ab (13. Minute).

Danach setzen die Leipziger die ausfallgeplagten Gastgeber unter Druck. In der 17. Minute prüfte erneut Spahiu Plauens Schlussmann Christian Person, der zum letzten Mal für den Regionalligisten im Kasten stand, doch dieser hielt sicher. Die Leipziger zwangen dem Gegner ihr Spiel auf, die Abwehr des VFC geriet gehörig unter Druck.

Nach einer halben Stunde fanden auch Plauener in die Partie: Kevin Landgraf scheiterte jedoch knapp an Christopher Gäng, der den Ball über die Latte lenkte. Dabei zog sich der Stamm-Torhüter der Leipziger eine Verletzung zu, so dass er in der 33. Minute vom Platz musste. Für ihn kam Alexander Czempik. „Er hatte Schmerzen im Knie“, berichtete Lok-Sprecher René Gruschka nach dem Spiel und fügt an „Vielleicht wollte er dem Auswechsel-Torwart auch nur noch eine Chance geben. Christopher feiert auf jeden Fall schon wieder mit.“

Die Blau-Gelben setzten die Gastgeber auch weiterhin unter Druck, doch Plauen wehrte sich, ohne aber herausgespielte Chancen zu nutzen und zum Abschluss zu kommen. Mit 0:1 ging es in die Halbzeitpause.

VFC mit Schwung, Lok mit Erfolg

Mit neuem Schwung nach vorn kam der VFC aus der Kabine. In der 51. Minute wurde es für Lok gefährlich: Danny Wild rutschte knapp am Ball vorbei, doch Landgraf kam noch mal ans Leder, jagte dieses aber über die Latte.

Plauen heizte in der Folge den Blau-Gelben mächtig ein. Immer wieder musste Czempik eingreifen. Lok suchte die Flucht nach vorn: Nach Vorlage von Benedikt Seipel jagte André Stratmann den Ball aus acht Metern in die Plauener Innenverteidigung (64. Minute). In der 70. Minute stieg Steve Rolleder nach einer Ecke am höchsten und köpfte unhaltbar zum 2:0 ein.

Danach war bei den Vogtländern die Luft raus. Das Team von Chef-Trainer Michael Hiemisch versuchte sich der blau-gelben Übermacht zu erwehren, wirkte dabei aber hilflos und konnte nach vorn keine Akzente mehr setzen. In der letzten regulären Spielminute der Saison tauchten die Plauener noch einmal vor dem Tor der Gäste auf. Toni Hager kam von halblinks, legte auf Danny Wild ab, der den Ball rechts in den Kasten versenkte (90. Minute). Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab. Es blieb beim 2:1-Endstand.

„Wir freuen uns über den Sieg“, sagte Gruschka nach der Partie. „Und wir freuen uns auch, dass Marco Rose seine Zeit bei Lok mit einem Sieg beenden konnte.“ Die Leipziger sind nun seit acht Partien ungeschlagen und beenden die Saison der Regionalliga Nordost auf Tabellenplatz 10. „Damit hätte noch vor wenigen Wochen keiner gerechnet“, so der Lok-Sprecher.

Jetzt gehe es für die Mannschaft erstmal in die Sommerpause. Einige Spieler reisen gemeinsam nach Mallorca, die übrigen werden beim Sommerfest des 1. FC Lok Leipzig am kommenden Samstag für die Fans der Probstheidaer da sein. „Damit wollen wir diese Saison, die alles an Höhen und Tiefen hatte, mit unseren Anhängern ausklingen lassen, bevor es am 1. Juli wieder mit dem Training los geht.“ An der Seitenlinie steht dann ein neuer Trainer: Carsten Hänsel.

VFC Plauen:

Person - Landgraf, Färber, Fitkau, Nolde (80. Wolf) - Rupf - Sajbidor (70. Hager, 2:1 (90. Minute)), Schindler, Knoll, Lietz – Wild

1. FC Lok Leipzig:

Gäng (33. Czempik) - Seifert, Saalbach, Theodosiadis, Werner - Bachmann, Hildebrandt, Seipel, Spahiu (1:0, 13. Minute) – Rolleder (2:0, 70. Minute), Schulz (46. Stratmann)

Zuschauer:

1237

joka

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