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Spannung vor Leipziger Stadtderby – höchste Sicherheitsstufe am Sportforum

Spannung vor Leipziger Stadtderby – höchste Sicherheitsstufe am Sportforum

Hochspannung in der Messestadt. Am Mittwochabend stehen sich in der Red Bull Arena mit RB Leipzig und dem 1. FC Lokomotive wieder einmal zwei Fußballwelten gegenüber, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Fans von RB Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das immerfrische Duell David gegen Goliath wird hier durch konträre finanzielle Möglichkeiten und sinnstiftende Aversionen im Selbstverständnis der Anhängerschaften genährt. Bereits 16.500 Karten gingen bis zum Mittag über den Ladentisch. Die gastgebenden Rasenballsportler hoffen letztendlich auf 20.000 Fans im weiten Rund.

Auch mit Blick auf die Ausschreitungen beim ersten Aufeinandertreffen im Herbst 2012 wurde die Partie von Polizei und Verband auf das höchste Sicherheitsniveau gehoben. Das bedeutet: Strikte Fantrennung bei An- und Abreise, unzählige Hundertschaften von Polizisten am Sportforum sowie große Verkehrsbehinderungen im Umfeld. Letztere werden durch die zuschauerträchtige Kleinmesse in Stadionnähe und das Handballspiel des SC DHfK am späteren Abend in der Arena Leipzig sogar noch verstärkt.

Verkehrsbehinderungen ab 15.30 Uhr – strikte Trennung der anreisenden Fans

Wie die Polizei mitteilte, wird die Straße Am Sportforum zwischen Jahnallee und Kreisverkehr ab 15.30 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt. Die Parkplätze an der Arena und vor der Festwiese sollen aber für RB-Fans erreichbar bleiben. Parkplätze für Unterstützer des 1. FC Lokomotive befinden sich indes im Marienweg und werden gesondert ausgeschildert. Da aber die Parkplatzkapazität bei Weitem nicht ausreichen wird, um Tausende Fahrzeuge unterzubringen, ist eine Anreise per Bus und Bahn ratsam.

Die Polizei fordert die Fans zudem auf, besonnen zu reagieren und die polizeilichen Maßnahmen bei der Verhinderung des Aufeinandertreffens der beiden Fangruppen zu unterstützen. „Die Worte „Respekt“ und „Fairness“ sollten auf den Rängen im Vordergrund stehen“, so Polizeisprecher Uwe Voigt.

Lok-Vorstand hofft auf friedliche Gänsehautatmosphäre – rechte Symbole unerwünscht

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Fans des 1. FC Lok. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Ähnliche Worte waren auch von den Verantwortlichen des 1. FC Lokomotive zu hören. „Feuert unsere Mannschaft an und sorgt so für eine Gänsehautatmosphäre– und das alles auf einer friedlichen und sportlich fairen Basis“, erklärte Vorstandsmitglied Jens Kesseler. Der Verein wies zudem darauf hin, dass „rechtes Verhalten, alle rechten Symboliken und Zahlencodes nicht geduldet werden. Wir bitten alle Lokfans, im Interesse unseres Vereines, darum die Regeln einzuhalten.“

Beim Hinspiel (3:1 für RB) im September 2012 blieb es während der Partie friedlich. Nach dem Abpfiff sollen allerdings etwa 500 Lok-Fans Sicherheitspersonal und Polizei angegriffen haben. Die Beamten reagierten mit Wasserwerfern und Reizgas. Elf Personen wurden vorläufig festgenommen.

Matthias Puppe

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