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Trotz guten Spiels: Lok-Kicker verlieren gegen Tabellenzweiten aus Halberstadt

Trotz guten Spiels: Lok-Kicker verlieren gegen Tabellenzweiten aus Halberstadt

Leipzig. Für den 1. FC Lok wird die Lage im Abstiegskampf immer ernster. Gestern Abend boten die über weite Strecken feldüberlegenen Leipziger vor 2136 Zuschauern zwar eine engagierte Partie, wurden beim 0:3 (0:1) gegen Germania Halberstadt aber ausgekontert.

Michael Preuß (24., 87.) und Fait-Christian Banser (90.) schossen die Tore.

Die nun seit 20 Spielen ungeschlagenen Gäste übernahmen die Spitze, Lok dümpelt weiter im Tabellenkeller. „Wir hatten mehr Ballbesitz, aber dafür gibt es nun mal keine Punkte", ärgerte sich Trainer Mike Sadlo, „gegen so ein Spitzenteam bekommt man nur vier, fünf Chancen, die muss man dann nutzen. Halberstadt war da einfach cleverer."

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Leipzig. Für den 1. FC Lok wird die Lage im Abstiegskampf immer ernster. Gestern Abend boten die über weite Strecken feldüberlegenen Leipziger vor 2136 Zuschauern zwar eine engagierte Partie, wurden beim 0:3 (0:1) gegen Germania Halberstadt aber ausgekontert. Michael Preuß (24., 87.) und Fait-Christian Banser (90.) schossen die Tore.

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Germania-Coach Andreas Petersen zeigte sich erleichtert. „Lok hat vor tollem Publikum super gekämpft, uns alles abverlangt." Seinem Team hätten Ruhe, Sicherheit und Souveränität gefehlt. „Bis auf die schön heraus kombinierten Tore haben wir nicht gut gespielt", meinte der 50-Jährige, „es war ein ekliger, dreckiger, aber verdienter Sieg, weil die Leipziger kaum zwingende Aktionen hatten."

In der Tat biss sich Lok an der robusten Gäste-Abwehr die Zähne aus, ließ Ideen, Technik und Durchschlagskraft vermissen, lief sich regelmäßig fest und bald einem Rückstand hinterher. Quasi aus dem Nichts schlug Halberstadt im Konter zu: Steilpass auf Roy Blankenburg, präzise Flanke, konsequenter Abschluss durch Preuß - Schach und matt in drei Zügen.

Zuvor hatte Benjamin Fraunholz zweimal die Lok-Führung auf dem Fuß (16., 23.), scheiterte aber an Keeper Sebastian Kischel. Als Marcus Brodkorb im Strafraum zum Kopfball ansetzte und umgestoßen wurde (32.), forderten Sadlo und die Fans wütend Elfmeter, doch Schiedsrichter Torsten Jauch aus Benshausen winkte ab.

In Halbzeit zwei entwickelte sich ein „verbissenes Kampfspiel zwischen den Strafräumen" (Petersen), in dem Lok Vorteile besaß und die nur noch auf Verwaltung des Vorsprungs orientierten Halberstädter wackelten. Doch Höhepunkte blieben rar und die Gäste zum achten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Fraunholz setzte einen Kopfball neben den Kasten (47.) und einen Seitfallzieher aus bester Position (75.) genau in die Arme von Kischel. Dennoch war der wuchtige, einsatzstarke Stürmer der auffälligste Leipziger - und nach dem Abpfiff der Verzweiflung nahe. „Wir machen einfach zu wenig Tore und hinten zu viele Fehler, das ist symptomatisch für die ganze Saison", stöhnte der 25-Jährige.

Als Lok in der Schlussphase anrannte, wurde die Mannschaft lehrbuchreif ausgekontert. Preuß und Banser waren für Brodkorb zu schnell, verwandelten eiskalt. „Halberstadt besitzt die Qualität und Kaltschnäuzigkeit, die uns noch fehlt", gestand Sebastian Seifert, der auf der linken Seite des öfteren seine spielerische Klasse aufblitzen ließ.

„Wir haben zu hoch gewonnen", sagte Petersen noch. Erst 2:0 beim FC Sachsen, nun 3:0 bei Lok - mit sechs Zählern aus Leipzig hatte der Coach nicht gerechnet. „Aber wer solche Spiele zieht, kann Meister werden." Der Mann hat recht.

Lok:

Evers - Werner, Görke, Brodkorb, Seifert - Seipel, Knoof (81. J. Adam), Mende (69. Saalbach) - Schulz - Fraunholz, Kieback (63. Heusel).

Steffen Enigk

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