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Vertragsverlängerungen bei Lok Leipzig: Sadlo, Krug und Brodkorb bleiben

Vertragsverlängerungen bei Lok Leipzig: Sadlo, Krug und Brodkorb bleiben

Nach zwei Rücktritten in der Führungsetage des 1. FC Lok Leipzig innerhalb weniger Tage versucht der Verein zumindest sportlich in Ruhe weiter zu arbeiten. Wie der Oberligist am Sonntag mitteilte, unterschrieben Mike Sadlo als Cheftrainer und die beiden Verteidiger Markus Krug und Marcus Brodkorb neue Verträge.

Leipzig. Sadlo, der erst kürzlich die B-Trainer-Lizenz des Deutschen Fußballbundes erworben hat, wird bis zum 30.06.2012 verpflichtet. Sollte Lok dann in die Regionalliga aufsteigen, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Für diesen Fall muss der Coach allerdings noch einmal einen Lehrgang absolvieren, um die notwendige A-Lizenz zu erhalten.

„Die Qualifikation für die Regionalliga wird sehr, sehr schwer“, sagte der sportliche Leiter des Vereins, Marcel Rozgonyi. „Aber Mike hat unser absolutes Vertrauen dabei, die Mannschaft weiter zu formen und voranzubringen, um beim Hauen und Stechen um die begehrten Tabellenplätze ein gehöriges Wörtchen mitreden zu können." Über den Abschluss des Vertrages sagte Rozgonyi: „Diese Chance hat Mike nicht geschenkt bekommen, sondern sich hart erarbeitet. Er hat die Mannschaft binnen kürzester Zeit auf den richtigen Weg gebracht und das Ziel Klassenerhalt frühzeitig erfüllt.“

Der Trainer selbst äußerte sich so: „In der zurückliegenden Saison waren schwierige Monate durchzustehen. Wir hatten mit Achim Steffens etwas begonnen, leider machte ihm dann die Herz-OP im Dezember einen Strich durch die Rechnung.“ Er sei sehr froh, sagte Sadlo, dass sich im vergangenen halben Jahr alles zum Guten gewendet habe. „Es macht mir großen Spaß, mit dem Team zu arbeiten und ich freue mich sehr, dass meine lange Verbindung nach Probstheida nun weiter fortgeführt wird.“ Voller Optimismus und Tatendrang wolle er die anspruchsvollen Aufgaben der kommenden Saison angehen.

Junge Verteidiger: Krug und Brodkorb erhalten Verträge

In der Verteidigung setzt Lok Leipzig weiter auf die Dienste zweier junger Spieler. Der 22-jährige Markus Krug erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Markus war bis zu seiner Verletzung eine stabile Größe in der Innenverteidigung. Wir sind uns sicher, dass er zum Trainingsstart wieder voll angreifen wird im Ringen um die Stammplätze und seine Fähigkeiten dabei weiterentwickelt", urteilte Sadlo. Krug war im Sommer 2009 vom Halleschen FC nach Probstheida gewechselt und bestritt seitdem 39 Oberliga-Spiele, schoss dabei ein Tor. Im vergangenen März hatte er sich in der Partie gegen Rot-Weiß Erfurt II einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen.

Als „Perspektivspieler“ bezeichnete der Trainer den 21-jährigen Marcus Brodkorb.„Er bringt von seinen Voraussetzungen her enorm viele Dinge mit, die wir in unserer Defensive bestens gebrauchen können. Er ist groß, kopfballstark, hat einen richtig guten linken Fuß“, hob Sadlo positiv hervor, sparte aber auch nicht mit Kritik: „Doch er verfiel bislang noch zu oft in Lethargie.“ Diese Phasen seien zwar vor allem in der Rückrunde weniger geworden. „Aber er muss seine Unbeständigkeit einfach in den Griff bekommen“, betonte der Übungsleiter. „An all diesen Punkten werden wir mit ihm arbeiten und wollen sehen, dass Marcus all sein Können weiter ausbaut und dieses insbesondere auch konstant abruft." Brodkorb war 2009 vom FC Sachsen zu Lok gewechselt und hatte seitdem 32 Oberliga-Einsätze.

maf

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