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„Vorwürfe sind haltlos“ – Lok Leipzig geht gegen BAK-Beschuldigungen in die Offensive

„Vorwürfe sind haltlos“ – Lok Leipzig geht gegen BAK-Beschuldigungen in die Offensive

Der 1. FC Lok Leipzig geht gegen die Vorwürfe des Berliner AKs in die Offensive und erstattete am Donnerstag Anzeige wegen Verleumdung. Mehrere Zeugen würden eindeutig belegen, dass es keine rassistischen Übergriffe auf Fans oder Offizielle des Hauptstadt-Clubs gegeben habe, sagte Lok-Präsident Heiko Spauke gegenüber LVZ-Online.

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Heiko Spauke

Quelle: Andreas Doering

Leipzig. Der BAK hatte dies am Mittwoch in einer Pressemitteilung behauptet.

Gegen die Vorwürfe, die der Regionalligaverein aus Berlin unter anderem auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, versucht Lok vor Gericht nun eine einstweilige Verfügung zu erreichen. Das habe der Verein am Donnerstag beantragt, sagte Spauke am Donnerstag.

Seine Version der Abläufe im Brune-Plache-Stadion stützt unter anderem der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Feist, der das Spiel am Sonntag von der Tribüne aus verfolgt hatte. Feist habe inzwischen eine eidesstattliche Erklärung unterschrieben, wonach er keinerlei rassistische oder gewalttätige Übergriffe auf die Gäste habe beobachten können, teilte Lok-Sprecher René Gruschka mit.

Der Verein stehe dazu, dass es beim Spiel gegen Babelsberg oder beim Test gegen den Halleschen FC zu Ausschreitungen der Fans gekommen sei. „Da haben wir klar zugegeben, dass wir ein Problem hatten. Aber bei dem Spiel am Sonntag ist nichts dergleichen passiert“, so Gruschka. Weder seien Zäune überstiegen worden, noch seien nach dem Spiel die Autos der Gäste angegriffen worden.

„Warum der BAK diese Vorwürfe erhebt, ist uns schleierhaft“, sagte Gruschka. Doch der Schaden für Lok sei enorm. Deutschlandweit seien die Beschuldigungen der Berliner gegen die Leipziger durch die Presse gegangen. Dagegen setzte Lok sich nun mit allen rechtlichen Mittel zur Wehr, bekräftigten Gruschka und Spauke.

Clemens Haug

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