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BSG Chemie gegen Grimma unter Druck - Hammermüller: "Ab sofort Außenseiter"

BSG Chemie gegen Grimma unter Druck - Hammermüller: "Ab sofort Außenseiter"

Wenn die BSG Chemie Leipzig am Sonnabend, 15 Uhr, zum Sachsenliga-Spiel gegen den FC Grimma antritt, ist schon ziemlich viel Druck auf dem Kessel. Auch wenn Trainer Steffen Hammermüller das nicht so formulieren will.

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Steffen Hammermüller war in den 1990er Jahren Mittelfeldmotor beim FC Sachsen Leipzig und trainiert seit Mai 2012 die BSG Chemie Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. "Die Mannschaft sollte sich nicht selbst unter Druck setzen, sondern das umsetzen, was sie sich vornimmt", lautet sein Credo. Die Truppe trainiere gut, spiele derzeit aber nicht erfolgreich. "Umgekehrt wäre es mir natürlich lieber."

Weil die BSG Chemie aktuell Vorletzter ist, stehen die meisten Teams vor ihr, wie auch der Tabellenfünfte aus Grimma. "Also sind wir ab sofort Außenseiter", schlussfolgert Hammermüller - um genau den eingangs erwähnten Druck von seinem Team zu nehmen. Über Personalsorgen mag der Coach nicht jammern, sondern freut sich hingegen, dass Tim Krömer wieder fit ist und Thomas Hönemann zumindest wieder trainieren kann.

Bei Kontrahent Grimma spukt offenbar noch das Vorjahres-0:7 im Kopf herum, das ihnen die Chemiker damals zufügten. "Diesmal muss es bedeutend besser werden", fordert FCG-Mannschaftsleiter Tom Rietzschel, "wir wollen den guten Trend fortsetzen. Auch Trainer Daniel Wohllebe ist die damalige Klatsche noch in Erinnerung und wäre nun mit einem Remis nicht unzufrieden: "Der Abstand zu Chemie sollte zumindest nicht kleiner werden, denn unser Ziel ist ja ein einstelliger Tabellenplatz. Zur Abstiegszone, in der der Gegner momentan rangiert, wollen wir also Distanz halten."

Der Grimmaer Kader ist angekratzt, einige Akteure angeschlagen, Stephan Knoof (Kreuzband) und Marc Werner (Knie) sogar langzeitverletzt. Und Christoph Jackisch konnte berufsbedingt zuletzt kaum trainieren. Trotzdem hofft Coach Wohllebe, dass seine torgefährlichen Routiniers Marcus Hausmann und René Heusel treffen. Letzterer war ja vor wenigen Jahren in Probstheida zum "Fußballgott" aufgestiegen und hatte danach wohl kaum mehr geglaubt, noch einmal in der grün-weißen Höhle des Löwen aufzulaufen. Doch so ein langes Fußballerleben hält allerlei parat ...

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Frank Müller

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