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BSG Chemie kann trotz Rasen-Anschlag im Leipziger Kunze-Sportpark spielen

BSG Chemie kann trotz Rasen-Anschlag im Leipziger Kunze-Sportpark spielen

Dem Landesliga-Auftakt im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark am heutigen Samstag steht nichts entgegen. Nach dem Rasen-Anschlag in der Nacht zum Donnerstag zeigte sich René Behring, Trainer der BSG Chemie, am Mittag „zu 100 Prozent davon überzeugt, dass das Spiel wie geplant starten kann“.

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Der Rasen im Leutzscher Kunze-Sportpark wurde mit einer noch unbekannten Substanz geschädigt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Platz sei bis auf die farblichen Unterschiede in einem guten Zustand. „Wenn man drauf steht, ist alles normal. Für die Fußballer gibt es keine Probleme“, sagte Behring gegenüber LVZ-Online.

Am Nachmittag um 15 Uhr empfängt die BSG Chemie den FC Eilenburg im Kunze-Sportpark und läutet nach der Insolvenz des FC Sachsen eine neue Ära in der traditionsreichen Spielstätte in Leipzig-Leutzsch ein.

Der Anschlag auf den Rasen gibt den Verantwortlichen allerdings weiter Rätsel auf. Nachdem in der Nacht zum Donnerstag Unbekannte den Hauptplatz des Stadions schwer geschädigt hatten, ist noch immer ungewiss, welche Substanz die Täter bei ihrer gezielten Aktion gegen das Grün benutzt haben. „Die Feuerwehr hat Bodenproben genommen und sie dann in ein Spektrometer gegeben“, sagte Jamal Engel, Sprecher des Stadionpächters SG Leipzig Leutzsch, am Freitag gegenüber LVZ-Online. „Bisher ist allerdings nur klar, dass es sich wohl um eine organische Substanz handelt, mehr nicht“, sagte Engel.

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Leipzig. Dem Landesliga-Auftakt im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark am heutigen Samstag steht nichts entgegen. Nach dem Rasen-Anschlag in der Nacht zum Donnerstag zeigte sich René Behring, Trainer der BSG Chemie, am Mittag „zu 100 Prozent davon überzeugt, dass das Spiel starten kann“. Der Platz sei bis auf die farblichen Unterschiede in einem guten Zustand.

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Die Ungewissheit hatte auch dazu geführt, dass das für Samstag geplante Heimspieldebüt der ebenfalls im Stadion agierenden BSG Chemie Leipzig kurzzeitig auf der Kippe stand. Chemie-Trainer Behring hatte am Freitagabend jedoch gute Nachrichten: Alle Spieler, sowohl die Leipziger als auch die Gäste vom FC Eilenburg, haben unterschrieben, "dass sie auf eigene Gefahr handeln". "Alles da, das Spiel kann stattfinden", sagte der Trainer am Abend gegenüber LVZ-Online.

SGLL-Sprecher Engel hatte die Notwendigkeit dessen im Vorfeld betont. „Wir wissen einfach nicht, welche Auswirkungen die Substanz auf die Spieler haben könnte. Keine Ahnung, was die mit offenen Wunden oder Abschürfungen anrichtet“, erklärte der SGLL-Sprecher. „Von mir aus kann gern gespielt werden, aber die Spieler müssen uns dann bestätigen, dass sie auf eigene Gefahr handeln“, so Engel. Das haben bis zum Freitagabend alle getan.

Für den Fall, dass es mit den Unterschriften nicht klappen sollte, hatte Jamal Engel vorgeschlagen, die Partie  gegebenenfalls auf des Gegners Platz auszutragen. „Das Spielrecht lässt sich bestimmt problemlos tauschen, und dann wird einfach im Eilenburger Stadion gespielt“, sagte der SGLL-Verantwortliche. An der Mulde wiegelte man allerdings ab: „Unsere Plätze sind noch gesperrt, können erst nächste Woche benutzt werden“, sagte FCE-Platzwart Siegfried Jäger gegenüber LVZ-Online. Unter anderem seien noch keine Spielfeldmarkierung aufgebracht.

Das brachte den Ball wieder zurück nach Leutzsch. „Sollte der Eigentümer des Stadions die Partie aus irgendwelchen Gründen absagen, muss ein Ausweichplatz zur Verfügung gestellt werden“, erklärte der Vizepräsident des Sächsischen Fußballverbandes (SFV), Christoph Kutschker, am Freitag. Allerdings hätte die Alternativlösung – gerade auch mit Blick auf die Situation im Leipziger Fußball – „gewisse Anforderungen“ erfüllen müssen. Nach Angaben des SFV-Präsidiumsmitglieds sollte letztendlich aber der Schiedsrichter am Spieltag selbst eine Tatsachen-Entscheidung entscheiden, ob auf einem Platz gespielt werden kann oder nicht.

Matthias Puppe/ic/nöß

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