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BSG Chemie verliert in Eilenburg – 600 mitgereiste Fans sehen unkonzentrierte Leipziger

BSG Chemie verliert in Eilenburg – 600 mitgereiste Fans sehen unkonzentrierte Leipziger

Die BSG Chemie Leipzig hat den vierten Sieg in Folge verpasst. Am Sonntag verlor der Leutzscher Fußball-Landesligist beim FC Eilenburg mit 2:0 (0:0). Das favorisierte Team von Trainer René Behring agierte vor 798 Zuschauern, darunter etwa 600 mitgereiste Fans aus Leipzig, über weite Strecken unkonzentriert und überhastet, wusste kein schlüssiges Mittel gegen taktisch und kämpferisch starke Muldestädter.

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Blieb in Eilenburg ohne Torerfolg: Chemie-Stürmer Matthias von der Weth. (Archivfoto)

Quelle: BSG Chemie Leipzig e.V.

Leipzig. Beide Mannschaften begannen die Partie im Eilenburger Ilburgstadion sehr engangiert. Die gegenüber dem verlorenen Hinspiel stark verbessert auftretenden Gastgeber konnten den Leipzigern in zunehmenden Maße den Schneid abkaufen und eroberten sich so Feldvorteile. Allerdings resultierten daraus nur selten Torchancen. Weil auch die Grün-Weißen aus Leipzig kaum einmal den Weg bis zum gegnerischen Strafraum fanden, blieb die erste Hälfte weitgehend ereignisarm.

Kurz nach Wiederanpfiff konnten die Eilenburger von einem Stellungsfehler in der Leipziger Deckung profitieren: Chemie-Torwart Daniel Lippmann musste herauseilen und brachte dabei einen heranstürmenden Muldestädter zu Fall. Schiedsrichter John Köber gab in der 48. Minute völlig zu Recht Strafstoß und der ehemalige Leutzscher Nachwuchskicker Paul Stöbe ließ Lippmann keine Chance.

Mit dieser Führung im Rücken zogen sich die Eilenburger in ihre Hälfte zurück und Chemie antwortete mit wütenden Gegenangriffen. Angetrieben von ihrem Anhang warfen die Leipziger spätestens ab der 60. Spielminute alles nach vorn. Aufgrund von vielen kleinen Abspielfehlern führte der aufgebaute Druck auf die Eilenburger Hintermannschaft aber kaum zu zwingenden Torchancen. Die beste Einschussmöglichkeit hatte Marcus Wolf in der 75. Spielminute, als er aus 15 Metern freistehend abzog. Eilenburgs Keeper Christian Kotzbau konnte den Schuss aber glänzend parieren.

Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang dem Gastgeber auf der anderen Spielfeldseite die Entscheidung. Der eingewechselte Marcus von Durschefsky nutzte die Lücken in der aufgelösten Leipziger Deckung aus und lupfte zum Verdruss des Leutzscher Anhangs über den herausstürmenden Daniel Lippmann zum 2:0 ein.

In der kommenden Woche reist die BSG Chemie Leipzig zur zweiten Mannschaft des VFC Plauen. Die Partie am Samstag in der Sternquell Arena wird um 15 Uhr angepfiffen.

mpu

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