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Chemie Leipzig empfängt Einheit Kamenz im Kunze-Sportpark und will Revanche

Chemie Leipzig empfängt Einheit Kamenz im Kunze-Sportpark und will Revanche

Ganze sieben Mal konnten die Fans der BSG Chemie Leipzig am vergangenen Wochenende im Teppich-Mekka Oelsnitz jubeln. Ein Hochgefühl jagte das nächste – fast so, wie zum Beginn der Saison, als der Leutzscher Landesligist souverän an der Tabellenspitze thronte.

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Die Fans der BSG Chemie Leipzig beim Hinspiel in Kamenz.

Quelle: Kevin Colditz

Leipzig. Damals folgte darauf ein Debakel in Kamenz.

Mit 0:5 kamen die Grün-Weißen am vierten Spieltag in der Lessingstadt unter die Räder, verloren danach jegliche Kontinuität und trudelten ins Tabellen-Mittelfeld. Am kommenden Samstagnachmittag heißt der Gegner erneut Einheit Kamenz – dieses Mal wird aber im heimischen Kunze-Sportpark gespielt, wo Hunderte Fans der BSG Chemie den Rücken stärken werden. Zeit für eine Revanche?

„Für uns ist das auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel“, erklärte BSG-Coach René Behring am Freitag gegenüber LVZ-Online. Nach dem Abpfiff sei klar, ob sich seine Mannschaft noch mal in Richtung Aufstiegsplätze orientieren könne oder doch eher im Mittelfeld verweilt wird. Naturgemäß hofft Behring auf einen Erfolg, will sich auch vom Hinspieldesaster gegen den aktuell Tabellenzweiten keineswegs Bange machen lassen: „Seit der Hinrunde haben wir dazu gelernt. Wir wollen am Samstag unser Spiel machen, schauen dabei nur auf uns.“

Bestenfalls funktionieren betriebssportliche Offensive und Defensive dann so gut wie vergangene Woche bei Merkur Oelsnitz. Behrings Team spielte sich gegen den – allerdings nur bedingt wehrhaften – Gegner regelrecht in einen Rausch. „Das war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, ich sehe deshalb auch keinen Grund, etwas an der Aufstellung zu ändern“, sagte Behring. Einzig für den am Knöchel verletzten Florian Gerber bedarf es Ersatz.

Kamenz-Coach Thomas Hentschel freut sich derweil schon mal auf die Atmosphäre im legendären Kunze-Sportpark: „Das wird vor allem für meine jungen Spieler sicher ein Erlebnis“, sagte der 47-jährige, langjährige Bautzener Oberliga-Trainer. Seine Spieler wollen sich im Leutzscher Holz keineswegs verstecken: „Mauern werden wir nicht, das können wir gar nicht“, sagte Hentschel und schob hinterher: „Wir wollen generell immer gewinnen und mutig auftreten.“

mpu / fm

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