Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Chemie Leipzig kritisiert Polizeieinsatz nach Spiel in Zwenkau und fordert Aufklärung

Chemie Leipzig kritisiert Polizeieinsatz nach Spiel in Zwenkau und fordert Aufklärung

 Leipzig. Nach dem Polizeieinsatz im Anschluss an die Begegnung BSG Chemie gegen den VfB Zwenkau hat der Vorstand des Leutzscher Bezirksligisten das Vorgehen der Ordnungskräfte als unverhältnismäßig kritisiert.

Voriger Artikel
Norman Lee Gandaa schießt BSG Chemie gegen Lipsia Eutritzsch zum vierten Sieg in Folge
Nächster Artikel
BSG Chemie Leipzig erreicht nächste Runde des Sachsenpokals – Sieg gegen Borna

Logo BSG Chemie Leipzig

Quelle: Verein

Zwar seien Straftaten nicht zu tolerieren und müssten polizeilich aufgeklärt werden. Das Vorgehen der Einsatzkräfte am Samstag sei allerdings völlig überzogen gewesen.

Nach der Partie im Zwenkauer Eichholz, die beide Vereine als stimmungsvoll und freundschaftlich beschrieben, kesselte eine Hundertschaft der Polizei die Chemie-Anhänger im Stadion ein. Wie ein Sprecher der Behörde gegenüber LVZ-Online sagte, hatten sich mehrere Supermarkt-Diebe unter die etwa 500 Leipziger Anhänger gemischt. Als die Identität der Diebe festgestellt werden sollte, solidarisierten sich die Chemie-Fans mit ihnen, so der Polizeisprecher weiter.  

Laut Mitteilung der BSG Chemie, hätten die Polizeikräfte dann gegen die Fans „körperlichen Zwang in Form von Faustschlägen, Schlagstockeinsatz, Griffen in den Halsbereich und Pfefferspray“ ausgeübt. Die Anhänger seien mit enormer Intensität am Boden fixiert worden. „Dabei wurden die Knie teilweise mit äußerster Wucht in die Nackenbereiche der bereist am Boden liegenden Fans gepresst – selbst wenn eindeutig keine Gegenwehr erkennbar war“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins. Insgesamt drei Notarztwagen mussten zum Stadion gerufen werden, um die Verletzten zu versorgen.  

Der Verein beschwerte sich zudem, dass deeskalierende Maßnahmen von Funktionären und Spielern des Vereins von der Polizei verhindert wurden. Auch seien die Beamten nicht zur Kommunikation mit dem Fanprojekt der Stadt Leipzig sowie mit dem Vereinsvorstand bereit gewesen. Das widerspreche Vereinbarungen, die im Rahmen der Sicherheitskonferenz vor Saisonbeginn abgesprochen wurden, so die Leutzscher. „Die BSG Chemie erwartet von der Polizeidirektion Leipzig eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle“, heißt es abschließend in der Mitteilung.

joka / mpu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus BSG Chemie

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.