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Chemie Leipzig reist zum Aufstiegsaspiranten nach Heidenau – Gerber und Hönemann fallen aus

Chemie Leipzig reist zum Aufstiegsaspiranten nach Heidenau – Gerber und Hönemann fallen aus

Kaum ist die unglückliche Heimpleite gegen Plauen am vergangenen Wochenende verdaut, haben die Landesliga-Kicker der BSG Chemie Leipzig den nächsten harten Brocken vor der Brust.

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Chemie-Trainer René Behring. (Archivfoto)

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Am Samstag reist das Team von René Behring in den Dresdner Speckgürtel zum Heidenauer SV.

Die Blau-Gelben konnten sich nach ihrem passablen achten Tabellenplatz in der Vorsaison namhaft verstärken, lockten unter anderem Mirko Soltau (Dynamo Dresden, Sachsen Leipzig), Sebastian Miltzow (Budissa Bautzen, ZFC Meuselwitz) sowie Christian Fröhlich (Chemnitzer FC, Kickers Offenbach) ins HSV-Sportforum. „Wir treffen hier auf einen der Staffelfavoriten“, weiß auch Chemie-Trainer Behring, der sich in seiner Einschätzung nicht nur von den bekannten Namen leiten lässt: „Heidenau hat sich in dieser Saison schon gegen RB Leipzig und Kamenz als gleichwertig gezeigt, dabei auf hohem Niveau gut gegen den Ball gearbeitet und jeweils ein 0:0 rausgeholt.“

Nachdem Chemie in den beiden vergangenen Partien keine Punkte holen konnte, ist der HSV am Samstag klarer Favorit. Zumal die Leipziger auch noch den Ausfall zweier Stammkräfte zu beklagen haben. „Florian Gerber musste im Spiel gegen Plauen am Kopf getackert werden und wird noch nicht auflaufen können“, hieß es am Donnerstag. Auch Thomas Hönemann ist seit vergangenem Samstag nicht auf dem Trainingsplatz gesehen worden: „Sein Kreuzband ist etwas instabil, und wir wollen einfach kein Risiko eingehen“, sagte Behring. Für den Leutzscher Übungsleiter zählt am Samstag ohnehin nur Einsatzwillen und Leistungskraft: „Angeschlagene Spieler helfen uns gegen Heidenau nicht, ich brauche elf Mann, die absolut 100 Prozent geben können“, erklärte Behring.

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Chemie-Sturmtank Thomas Hönemann musste im Spiel gegen Plauen verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Quelle: BSG Chemie Leipzig e.V.

Dabei sollen seine Schützlinge auch auf das gegen Plauen Geleistete aufbauen. „Trotzdem wir verloren haben, war das insgesamt ein guter Auftritt – denn man darf nicht verkennen, gegen wen wir hier gespielt haben. Auf allen Positionen waren bei den Plauenern Verstärkungen aus dem Regionalliga-Team dabei, sogar Cheftrainer Thomas Hoßmang saß auf der Tribüne“, erklärte Behring.

Bei den Gegentoren kurz vor Spielschluss habe sein Team einfach zu unerfahren reagiert. Innerhalb von zwei Minuten ließen sich die Leutzscher den sicher geglaubten Sieg aus der Hand nehmen. „So etwas kann passieren. Daraus muss man lernen und es einfach das nächste Mal besser machen – wenn man als Spieler irgendwann auch mal höherklassig spielen will“, sagte der Trainer.

Matthias Puppe

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