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Chemie legt das Meisterei: Nach Sieg in Markkleeberg feiert BSG Titel und Aufstieg

Chemie legt das Meisterei: Nach Sieg in Markkleeberg feiert BSG Titel und Aufstieg

Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig kann für die Stadtliga planen. Am Sonntag gewann der Spitzenreiter der 1. Kreisklasse beim TSV 1886 Markkleeberg mit 3:2 und sicherte sich damit drei Spieltage vor dem Saisonende nicht nur den Aufstieg in die neunte Liga, sondern auch den Staffelsieg in der zehnten.

Etwa 500 in die Neuseen-Metropole mitgereiste Fans der Grün-Weißen sahen ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, bei dem die Hausherren den favorisierten Chemikern mit Kampfeswillen und Einsatz zwischenzeitlich fast den Schneid abkaufen konnten. Schon zu Beginn der Partie, der von einer schönen Choreografie des grün-weißen Anhangs umrahmt wurde, gerieten beide Abwehrreihen mehrfach in Bedrängnis. Nach und nach erarbeitete sich die Ballsportgemeinschaft aber kleine Feldvorteile. In der 20. Minute schloss der schon in den vergangenen Spielen bärenstarke Philipp Roßner einen Angriff der Leutzscher mit einem Schuss aus 18 Metern ins linke obere Eck der Markkleeberger ab.

Mit der Führung im Rücken kam Chemie immer besser ins Spiel, allerdings hatten auch die Gastgeber noch ihre Chance. Nach einem blitzschnellen Konter in der 37. Minute schob BSG-Mittelfeldspieler Shota Khokerashvili jedoch unter dem Jubel der Fans zum 2:0 ein. Mit diesem passablen Vorsprung ging es in die Kabinen.

Wer geglaubt hatte, Chemie würde die benötigten drei Punkte zum Staffelsieg nun unbedrängt nach Hause schaukeln, sah sich mit Anpfiff der zweiten Hälfte getäuscht. Die Markkleeberger drängten auf den Ausgleich. Nach einem klaren Foulspiel im Strafraum sorgte TSV-Kapitän mit einem zwar schlecht geschossenen, aber immerhin erfolgreichen Treffer vom Elfmeterpunkt für den Ausgleich. Nur sechs Minuten später nutzte Felix Hiestermann nach einem Eckstoß das heillose Durcheinander in der BSG-Abwehr zum verdienten Ausgleich für die Markkleeberger.

„Keine Angst, keine Angst – Chemie siegt“, skandierten daraufhin die grün-weißen Schlachtenbummler und sollten Recht behalten. Angetrieben vom wieder genesenen und zur Halbzeit eingewechselten Sven Schlüchtermann drängten die Leutzscher sofort wieder auf die Führung, und nur zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer verwandelte Chemie-Goalgetter Marco Blanc einen Angriff unnachahmlich im Gehäuse der Gastgeber.

Bis zum Abpfiff hatten beide Teams noch einige Chancen, doch es sollte zum knappen Sieg für die BSG Chemie reichen. Mit dem Abpfiff stürmten einige Fans den Platz und feierten zusammen mit der Mannschaft und den nimmermüden Ultras den vollendeten Aufstieg der BSG in die Stadtliga.

mpu

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