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Hartes Stück Arbeit: Chemie Leipzig empfängt Sebastian Helbig und Hohenstein-Ernstthal

Hartes Stück Arbeit: Chemie Leipzig empfängt Sebastian Helbig und Hohenstein-Ernstthal

Nach dem bitteren Aus im Sachsenpokal geht es für die rekultivierte BSG Chemie Leipzig am Samstagnachmittag wieder um Landesliga-Punkte. Im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark empfangen die Grün-Weißen den VfL Hohenstein-Ernstthal.

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Fans der BSG Chemie Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das Team aus der Karl-May-Stadt am legendären Sachsenring liegt derzeit mit sieben Punkten aus acht Spielen nur auf dem 13. Tabellenplatz, ließ in den letzten Wochen sowohl gegen Oelsnitz als auch gegen Grimma mächtig Federn.

Chemie-Trainer René Behring, der am Donnerstag seinen 35. Geburtstag feierte, warnt trotzdem, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Hohenstein-Ernstthal hat schon in der vergangenen Saison eine gute Rolle in der Liga gespielt. Zudem haben sie unter anderem mit Sebastian Helbig und Marcus Jazwinski erfahrene Spieler in ihren Reihen. Wir richten uns auf ein hartes Stück Arbeit ein“, sagte Behring am Freitag gegenüber LVZ-Online.

Der angestrebte dreifache Leutzscher Punktgewinn erfordert wohl auch, dass die Betriebssportgemeinschaft ihre Qualitäten zur Abwechslung mal von Anfang an abzurufen weiß. In den vergangenen Partien verschliefen Behrings Schützlinge meist die erste Hälfte, brachten sich dadurch selbst in Bedrängnis. „Das ist im Training momentan unser Hauptthema. Wir wollen endlich einmal über die volle Spielzeit Leistung zeigen“, sagte Behring. Ein ähnliches mentales Problem sei schon in der vergangenen Saison zu beobachten gewesen, als ein Großteil der Spieler noch für Blau-Weiß Leipzig auflief. Bisher rätseln die Verantwortlichen allerdings noch, woher die Unkonzentriertheiten rühren.

Ohne jene Anpfifflethargie bei Chemie ließe sich womöglich auch die bisher mitunter unkontrollierte Spieleröffnung beheben. „Die Jungs wollen immer unbedingt das Beste erreichen. Wenn sie dann in Rückstand geraten, fehlt ihnen die Ruhe. Sie verfallen dann in Hektik, wollen das Spiel so schnell wie möglich wieder drehen“, berichtet der Coach. In solchen Fällen braucht es etwas mehr Routine, die Chemie momentan noch fehlt.

Apropos fehlen: Ob der am Pokal-Wochenende nach gestreckter Rutschpartie in Richtung gegnerischer Wade vom Feld gestellte Mannschaftskapitän Felix Preussner am Samstag auflaufen kann, ist bisher noch unklar. „Wir erwarten derzeit klärende Angaben vom Verband“, sagte Behring am Freitagvormittag. Auf jeden Fall passen müssen der noch verletzte Sturmtank Thomas Hönemann und Abwehrroutinier Frank Paulus. Der Neuzugang von Borea Dresden laboriert an einem Bandscheibenvorfall. Dafür kehrt Offensiv-Spieler Martin Gröbel nach seinem Kurzeinsatz im Pokal nun auch in den Liga-Alltag zurück.

Matthias Puppe

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