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Niederlage im Spitzenspiel: Chemie Leipzig verliert in Markranstädt – 800 Leutzscher Fans dabei

Niederlage im Spitzenspiel: Chemie Leipzig verliert in Markranstädt – 800 Leutzscher Fans dabei

Fußball-Landesligist BSG Chemie Leipzig hat am Sonnabend beim Spitzenreiter SSV Markranstädt verloren. Gästetrainer René Behring ärgerte sich hinterher weniger über die 0:3 (0:2)-Niederlage gegen den Favoriten als über die Art, wie diese zustande gekommen war.

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Chemie-Stürmer Matthias von der Weth hätte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer im Spiel gegen den SSV Markranstädt erzielen können. (Archivfoto)

Quelle: BSG Chemie Leipzig e.V.

Markranstädt/Leipzig. „Ich bin enttäuscht, weil wir durch drei individuelle Fehler verloren haben“, sagte der Coach.

Vor 1320 Zuschauern, davon rund 800 mitgereiste Fans aus Leipzig, war im Stadion am Bad Großfeld vom Ligaprimus offensiv wenig zu sehen. „Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte Behring. Trotzdem gingen die Gastgeber in der 16. Minute durch Steven Sonnenberg in Führung. Vorausgegangen war ein missglückter Rückpass von Florian Gerber auf seinen Torwart Daniel Lippmann. Das Zuspiel landete beim Gegenspieler.

Auch das zweite Tor der Markranstädter nach einer halben Stunde war aus Sicht der Gäste unnötig. Nach einer eigenen konterte der Tabellenführer und Daniel Bernhardt überwand BSG-Schlussmann Lippmann mit einem Lupfer zum 2:0. Kurz vor der Pause hätte Matthias von der Weth in einer ähnlichen Situation den wichtigen Anschlusstreffer erzielen können. Er scheiterte jedoch am SSV-Keeper Alexander Moritz. „Wie schon in der gesamten Spielzeit machen wir einfach zu wenig Tore aus unseren Chancen“, klagte Behring.

Auch ein Doppelwechsel des Trainers konnte daran nichts ändern. Florian Gerber und Thomas Hönemann blieben zur zweiten Hälfte draußen, Alexander Portleroy und Martin Gröbel sollten für frische Impulse sorgen. Trotz mehrerer guter Möglichkeiten gelang es der BSG jedoch nicht, das Runde im Eckigen unterzubringen. „Mal kommen wir einen Schritt zu spät, mal nehmen wir den Ball schlecht an – etwas Zählbares kommt nicht heraus“, sagte Behring. Stattdessen verwickelte sich Matthias Gothe in der 73. Minute auf der linken Seite in einen Zweikampf, anstatt den Ball nach vorne zu schlagen. Gothe foulte dabei seinen Gegenspieler, der anschließende Freistoß von Christian Mittenzwei segelte an Freund und Feind vorbei ins Tor.

„Hier wäre mehr drin gewesen“, bedauerte Trainer René Behring. Mehr als zufrieden war er jedoch mit der Unstützung der Anhänger. „Unsere Fans haben ganze Arbeit geleistet, gesungen und uns nach Kräften angefeuert.“ Zum vorbildlichen Verhalten habe auch der Verzicht auf die Obstration gehört. Im Vorfeld der Partie war bekannt geworden, dass die Sicherheitskräfte lediglich mundgerechte Obststückchen im Stadion tolerieren.

rob

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