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Testspiel-Serie hält: BSG Chemie gewinnt gegen Zwenkau - vier Tore von Hönemann

Testspiel-Serie hält: BSG Chemie gewinnt gegen Zwenkau - vier Tore von Hönemann

Die BSG Chemie Leipzig hat auch ihr viertes Testspiel auf dem Weg zur ersten Landesliga-Saison der noch jungen Vereinshistorie gewonnen. Beim Bezirksligisten VfB Zwenkau siegten die Grün-Weißen am Mittwochabend souverän mit 6:0 (4:0).

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Mit vier Treffern Mann des Spiels beim 6:0 gegen Zwenkau: Thomas Hönemann.

Quelle: BSG Chemie Leipzig e.V.

Leipzig. Mit Blick auf die vorangegangenen Erfolgserlebnisse gegen Piesteritz, Naunhof und Werder konnte Chemie-Trainer René Behring nach dem Abpfiff gelassen konstatieren: „Im Prinzip hat die Mannschaft dort weitergemacht, wo sie im letzten Spiel gegen den Werderaner FC aufgehört hat.“

Die Leutzscher stellten vor etwa 200 Zuschauern bereits in der Anfangsphase die Kräfteverhältnisse klar und zogen ein laufintensives Kombinationsspiel auf. Dabei ergaben sich auf den Außenbahnen immer wieder Räume, welche die BSG bereits nach acht Minuten zum ersten Mal in einen Torerfolg umzumünzen wusste. Eine Flanke des Ex-Zwenkauers Martin Korndörfers von links konnten die Gastgeber nicht klären und zwei Abpraller später war es Chemie-Sturmtank Thomas Hönemann, der den Ball aus kurzer Distanz per rechten Außenrist ins lange Eck schlenzte.

Auch danach ließen die Chemiker den VfB mit frühem Pressing nicht zur Entfaltung kommen und blieben vorn stets gefährlich. Folgerichtig gelang nur wenige Minuten später der zweite Treffer – beinahe als Kopie des ersten: Hereingabe Korndörfer, überlegter Abschluss von Hönemann, diesmal mit links. Die Gastgeber, die noch ganz am Anfang ihrer Vorbereitung für die kommende Bezirksliga-Saison stehen, kamen danach besser ins Spiel. Nach einigen gefälligen Ballstafetten sprang bei den Blau-Weißen jedoch nichts Zählbares heraus.

Anders Chemie auf der Gegenseite: Ein öffnender Diagonalball von Michael Schilling erreichte den mitgeeilten Tim Krömer, dessen präzise Flanke der bärenstarke Korndörfer per Kopf auf Hönemann ablegte – 3:0 für Chemie und für den Neuzugang vom SSV Markranstädt ein lupenreiner Hattrick (25.).

Chemie-Coach René Behring nahm die klare Führung zum Anlass, gleich fünf neue Akteure in die Partie zu bringen, ohne, dass ein merklicher Leistungsunterschied zu spüren war. Die BSG blieb vorn weiter stark und hinten sicher. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Felix Preussner mit einem Linksschuss aus 12 Metern ins lange Eck, nachdem die Zwenkauer wieder einmal Probleme bei gefährlichen Flankenläufen offenbarten. Mit der 4:0 ging es auch in die Kabinen.

Das erste Achtungszeichen in der zweiten Spielhälfte setzten abermals die Leutzscher, doch Matthias von der Weths Abschluss strich knapp am linken Torpfosten vorbei. In der 56. Minute gelang es dann besser: schon wieder zeigte sich Korndörfer mit einer diesmal flachen Hereingabe und der heraneilende Thomas Hönemann schloss mit seinem vierten Treffer ab. Wer nun glaubte, die Gastgeber würden sich endgültig aufgeben, sah sich getäuscht. Denn der VfB Zwenkau trat fortan mutiger auf.

In den Zweikämpfen wirkten die Blau-Weißen nun präsenter und auf den Außenpositionen wachsamer. Einige erste Gelegenheiten konnten so herausgespielt werden. Fehlte es einem Kopfball aus Nahdistanz noch an Präzision (61.), musste der zur Halbzeit eingewechselte Leutzscher Torwart Daniel Lippmann wenig später gegen einen schönen Freistoß von Robert Kratz schon sein ganzes Können aufbieten.

Nach einer Unaufmerksamkeit der Zwenkauer Hintermannschaft durfte sich dann allerdings auf der Gegenseite auch Matthias von der Weth in die Torschützenliste eintragen lassen. Thomas Hönemann verlängerte einen Einwurf per Kopf genau in den Lauf des schlaksigen Stürmers, der den Ball abgeklärt an Keeper VfB-Keeper Kutzner vorbei zum 6:0 einschob. In der Folgezeit beschränkte sich die BSG auf die Verwaltung des Spielstandes, was den Mannen aus der Elsteraue noch die eine oder andere Gelegenheit eröffnete. Die größte davon vergab Julien Spreda, der nach einem schönen Zuspiel in die Schnittstelle der Leutzscher Viererkette am herausgelaufenen Lippmann scheiterte.

Anschließend gelang den Grün-Weißen nicht mehr viel. Viele der Spieler wirkten müde und auch die Passgenauigkeit der ersten beiden Drittel des Spiels ging verloren. Chemie-Trainer René Behring fand dafür die passende Erklärung: „Nach der gestrigen Konditions- und Stabilisationseinheit ist das nicht weiter schlimm.“

Bis zum Wochenende sollten sich die Kicker allerdings erholt haben, denn am Samstagnachmittag wartet im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark ein echter Härtetest auf die BSG Chemie. „Mit Union Sandersdorf, dem Vizemeister der Verbandsliga Sachsen-Anhalt, steht ein echter Kracher auf dem Programm, der uns alles abverlangen wird“, erklärte Behring. Die Sachsen-Anhalter besiegten am Mittwochabend den FC Eilenburg klar mit 4:0. Am 6. August startet Chemie vor eigener Kulisse gegen jene Eilenburger in die Landesliga-Saison.

Stefan Schilde

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