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Wiedersehen in Leutzsch: Neu-Heidenauer Mirko Soltau will Chemie aus dem Pokal werfen

Wiedersehen in Leutzsch: Neu-Heidenauer Mirko Soltau will Chemie aus dem Pokal werfen

Schon wieder HSV: Wenige Wochen nach dem hart erkämpften Auswärtspunkt beim Heidenauer SV trifft die BSG Chemie Leipzig am Wochenende erneut auf den Sportverein aus dem Dresdner Umland.

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Co-Trainer Hansi Leitzke und Mirko Soltau während ihrer gemeinsamen Zeit im Dress des FC Sachsen Leipzig. Leitzke sitzt heute im Präsidium der BSG Chemie Leipzig.

Quelle: Hendrik Schmidt

Leipzig. Grund für die Zusammenkunft am Samstagnachmittag im Alfred-Kunze-Sportpark ist dieses Mal allerdings nicht das Ringen um die Landesliga-Krone, sondern der Sächsische Landespokal.

Für Mirko Soltau bedeutet die Partie eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Zwischen 2005 und 2007 bestritt der gebürtige Dresdner insgesamt 44 Spiele für den FC Sachsen Leipzig, ehe er nach Plauen und später zu Dynamo wechselte. Seit Beginn dieser Saison jagt der inzwischen 31-Jährige die linke Außenbahn im Heidenauer Angriffsspiel entlang.

Die Zeit im Leutzscher Dress unter dem damaligen Trainer Wolfgang Frank ist Soltau bis heute in guter Erinnerung geblieben. Vor allem das unglücklich verlorene DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden im Herbst 2005 vor mehr als 30.000 Zuschauern im damaligen Zentralstadion sei etwas Herausragendes gewesen: „Als Timo Semmer vor dieser ergreifenden Kulisse kurz vor Schluss den Ausgleich geschossen hat – das war schon etwas“, schwärmte Soltau am Freitag.

Wenig später begann allerdings schon der Sinkflug des FCS, der sein unrühmliches Ende mit der Auflösung des Vereins vor wenigen Monaten fand. „Was danach mit Ede Geyer als Trainer folgte, war schon eine wirklich komplizierte Zeit. Heute gibt es den FC Sachsen nicht mehr, stattdessen zwei Vereine. Und man weiß gar nicht so recht, wer da nun wer ist“, grübelt Soltau.

Zumindest sportlich konnte er sich immerhin schon ein Bild von Chemie Leipzig machen. Am sechsten Landesliga-Spieltag kamen die favorisierten Heidenauer gegen die BSG auf eigenem Platz nicht über ein Unentschieden hinaus. „Wir hatten uns mehr erhofft, sind hier aber schon frühzeitig in Schieflage geraten. Dann hat Norman (Lee Gandaa, Anm. der Redaktion) sogar noch eine Hundertprozentige vergeben. Wir haben im Anschluss aber gut gespielt und uns wieder herangekämpft“, resümiert der Mittelfeldspieler.

Am Samstag erwartet Soltau einen echten Pokal-Kampf zweier gleichwertiger Teams vor großer Kulisse. „Leutzsch ist ja auch bekannt dafür, über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Mit den Fans im Rücken, die ja letztens auch schon zu Hunderten hier in Heidenau waren, ist für die BSG Chemie sicher etwas möglich“, prognostiziert er. Trotzdem weiß er natürlich auch um die eigenen Chancen: „Wir haben genug Erfahrung im Team, um dagegen halten zu können. Man bräuchte nur die Spielernamen an die Kabinentür hängen und wüsste schon, was möglich sein muss.“

Denn neben Soltau, der sich in Heidenau auch zum Kaufmann für Sport und Fitness umschulen lässt, stießen in der Sommerpause Axel Keller (Dynamo Dresden), Christian Fröhlich (Chemnitzer FC) und Sebastian Miltzow (Budissa Bautzen) zu den ohnehin schon mit manch’ ehemaligem Oberliga-Spieler bestückten Rand-Dresdnern. „Uns ist der Anspruch natürlich bewusst, damit muss man umgehen können. Und noch sind wir nicht dort angelangt, wo wir hinwollen. Deshalb trainieren wir besonders hart“, sagt Soltau mit Blick auf den bisher achten Tabellenplatz in der Landesliga. Am Wochenende zählt allerdings für ihn erst einmal nur eins: „Wir wollen im Pokal ein Runde weiter kommen!“

Matthias Puppe

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