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Alle gegen Novak Djokovic - Offenes Rennen bei den Damen

Tennis Alle gegen Novak Djokovic - Offenes Rennen bei den Damen

Novak Djokovic und Serena Williams beginnen bei den Australian Open einen neuen Versuch, alle vier Grand-Slam-Turniere in einem Jahr zu gewinnen. Vor allem der Serbe scheint kaum zu schlagen. Chancen darf sich in Melbourne auch eine deutsche Spielerin ausrechnen.

Melbourne. Mit den Australian Open starten die Tennisprofis am Montag so richtig in die neue Saison. Im Vorjahr dominierten Novak Djokovic und Serena Williams die Szene quasi nach Belieben. Wird das 2016 wieder genauso?

Und was ist den Deutschen in Melbourne zuzutrauen? Vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres beantwortet die Deutsche Presse-Agentur die wichtigsten Fragen.

Wer sind die Favoriten bei den Herren?

Selten war die Frage nach dem Favoriten bei den Herren so einfach zu beantworten wie dieses Mal. Der Serbe Novak Djokovic geht als heißester Anwärter auf den Titel ins Rennen. Der Schützling von Boris Becker dominierte die Tour im vergangenen Jahr in beeindruckender Manier, gewann drei der vier Major-Events. Zum Auftakt des Jahres siegte er gleich wieder in Doha und erteilte dem Spanier Rafael Nadal im Finale eine Lehrstunde. Nur wenn er schwächelt, kommen andere für den Sieg infrage. Dann könnten Andy Murray, Roger Federer, Stan Wawrinka oder Nadal profitieren. Wahrscheinlich ist das aber nicht.

Wie sieht es bei den Damen aus?

Das Rennen bei den Damen ist sehr viel offener. Vor allem deshalb, weil keiner so genau weiß, in welcher Verfassung Titelverteidigerin Serena Williams ist. Die Amerikanerin hat seit ihrem Halbfinal-Aus bei den US Open im Spätsommer des vergangenen Jahres kein offizielles Match bestritten. Zwar sagte Williams am Samstag, sie sei fit. Ein paar Fragezeichen bleiben aber. Da auch die Verfolgerinnen zu Beginn des Jahres mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen hatten, scheint in Melbourne vieles möglich. Simona Halep, Garbiñe Muguruza, Agnieszka Radwanska oder Maria Scharapowa - sie alle kommen für einen Triumph infrage. Vielleicht kann Angelique Kerber auch einmal die Gunst der Stunde nutzen und für den ersten deutschen Grand-Slam-Titel seit Steffi Graf bei den French Open 1999 sorgen.

Wie sind die Chancen der Deutschen?

Die besten Aussichten hat Kerber. Die deutsche Nummer eins will es in diesem Jahr bei den Grand-Slam-Turnieren wissen, nachdem sie auf der großen Bühne zuletzt geschwächelt hatte. Kerber hat in der Vorbereitung noch weiter an ihrer Fitness gearbeitet, sie scheint bereit zu sein. Die Auslosung ist günstig. Erst im Viertelfinale würden mit Muguruza oder Victoria Asarenka harte Brocken warten. Bei den anderen neun deutschen Spielerinnen gilt es abzuwarten. Andrea Petkovic hat einen neuen Coach, auch Julia Görges setzt auf ein neues Team. Sabine Lisicki war wieder einmal lange verletzt. Immerhin erwischten alle lösbare Aufgaben.

Und die deutschen Herren?

Für die könnten die Australian Open schnell wieder vorbei sein. Nur fünf stehen im Hauptfeld. Vor allem Alexander Zverev erwischte es bei der Auslosung knüppeldick. Der 18 Jahre alte Hamburger trifft auf den Weltranglisten-Zweiten Andy Murray. Die deutsche Nummer eins Philipp Kohlschreiber geht gegen den an den Nummer sieben gesetzten Kei Nishikori ebenfalls als Außenseiter in die Partie. Das leichteste Los erwischte Benjamin Becker in dem Israeli Dudi Sela. Dafür droht ihm im Falle eines Weiterkommens in der zweiten Runde ein Duell mit dem Spanier Rafael Nadal. Über die Qualifikation sicherten sich Peter Gojowczyk und Daniel Brands ein Hauptfeld-Ticket. Brands bekommt es mit Victor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik zu tun, Gojowczyk mit dem an Position acht eingestuften Spanier David Ferrer.

Wo gibt es die Australian Open im Fernsehen zu sehen?

Bei Eurosport sitzen die Tennisfans in den kommenden zwei Wochen in der ersten Reihe. Mehr als 250 Stunden überträgt der Sender live aus Melbourne. Die Spiele beginnen in der ersten Woche stets um 1.00 Uhr deutscher Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Partien mit deutscher Beteiligung.

dpa

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