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"Bin kein ungebetener Gast": Gasquet fordert Djokovic

Tennis "Bin kein ungebetener Gast": Gasquet fordert Djokovic

Dass er ein historisches Wimbledon-Halbfinale der Großen Vier der Branche vereitelt hat, war Richard Gasquet ziemlich egal. "Ich bin kein ungebetener Gast.

London. t. Ich habe es verdient, im Halbfinale zu stehen. Ich komme ja nicht aus dem Nichts", sagte der 29 Jahre alte Franzose nach seinem erfolgreichen Fünf-Satz-Kraftakt gegen Stan Wawrinka. Statt des Schweizers fordert nun also der French-Open-Sieger-Besieger im Halbfinale den Titelverteidiger und Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic heraus.

"Ich muss offensiver spielen als in Paris", sagte Gasquet, der zuletzt bei den French Open im Achtelfinale gegen den von Boris Becker trainierten Serben 1:6, 2:6, 3:6 unterging.

Aus dem Nichts kommt Gasquet zwar nicht, sein Halbfinal-Einzug ist aber dennoch eine Überraschung. Erst zweimal hat es die Nummer 20 der Welt bei einem Grand-Slam-Turnier unter die Besten Vier geschafft: 2007 in Wimbledon und 2013 bei den US Open. In die Zeit dazwischen fällt das dunkelste Kapitel in der Karriere des Franzosen. 2009 wurde er wegen einer positiven Kokain-Probe gesperrt und verpasste die French Open und Wimbledon. Gasquet beteuerte stets seine Unschuld und sorgt nun endlich wieder für sportliche Schlagzeilen. "Ich habe nichts zu verlieren", sagt er. Seine Bilanz gegen Djokovic: 1:11.

dpa

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