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Fed Cup mit Kerber, Petkovic, Beck und Görges

Tennis Fed Cup mit Kerber, Petkovic, Beck und Görges

Das Fed-Cup-Duell mit der Schweiz soll für die Tennis-Damen zur Fortsetzung der Australian Open werden: Mit überzeugenden Auftritten und Erfolgen. Rittner setzt auf eine Mischung aus bewährten und jungen Kräften und verzichtet auf eine frühere Wimbledon-Finalistin.

Leipzig (dpa) - Angeführt von der deutschen Nummer eins Angelique Kerber und mit einem verjüngten Team nehmen die deutschen Tennis-Damen einen neuen Anlauf auf den ersehnten Fed-Cup-Titel.

Gut ein dreiviertel Jahr nach dem Halbfinal-Aus in Russland tritt die deutsche Auswahl mit Kerber, Andrea Petkovic, Julia Görges und der 21-jährigen Annika Beck in der Erstrunden-Partie gegen die Schweiz am 6. und 7. Februar in Leipzig an.

Dagegen berücksichtigte Teamchefin Barbara Rittner Sabine Lisicki für den Auftakt gegen die Eidgenossinnen um Doppel-Spezialistin Martina Hingis nicht. "Ich brauche gegen die Schweiz fitte Spielerinnen. Sie hat ja selbst gesagt, dass sie einen Reha-Block einbauen will", begründete Rittner den Verzicht auf die frühere Wimbledon-Finalistin, die Ende des vergangenen Jahres an einer Knieverletzung gelitten hatte. Eine erste Bewährungschance als Trainingspartnerin erhält Anna-Lena Friedsam.

An Kerber dürfte nach ihrem famosen Auftritt bei den Australian Open im Einzel kein Weg vorbeiführen. Neben der 28-Jährigen war zuletzt meistens Petkovic in dem bedeutenden Mannschafts-Wettbewerb gesetzt. "Sie macht auf mich einen sehr stabilen Eindruck, hat ihr Tief vom Ende des vergangenen Jahres absolut überwunden", sagte Rittner. Bei ihrem Neuanfang nach einem schwierigen Jahr war Petkovic in Melbourne allerdings in der ersten Runde ausgeschieden.

Für Lichtblicke sorgten dagegen Beck und Friedsam mit dem Erreichen des Achtelfinals. Beck, die ihren einzigen Auftritt im Fed Cup bisher 2013 im Doppel hatte, empfahl sich dabei mit ihrem klaren Zweisatz-Erfolg gegen die Schweizer Nummer zwei Timea Bacsinszky gar für das Einzel. "Fed Cup ist etwas anderes", warnte Rittner.

Im Team der Schweiz stehen neben Bacsinszky und Hingis die Weltranglisten-13. Belinda Bencic und Viktorija Golubic. Letztmals trafen die Deutschen und die Schweizerinnen 2009 in der Weltgruppe II aufeinander. Damals gewannen das deutsche Team 3:2.

dpa

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