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Federer und Wawrinka in Paris ohne Mühe weiter

Tennis Federer und Wawrinka in Paris ohne Mühe weiter

Die Schweizer Tennis-Stars Roger Federer und Stan Wawrinka haben bei den French Open mühelos die zweite Runde erreicht. Der an Nummer zwei gesetzte Federer setzte sich in Paris gegen den Kolumbianer Alejandro Falla klar mit 6:3, 6:3, 6:4 durch.

Paris. Sein Landsmann Wawrinka bezwang Marsel Ilhan aus der Türkei ebenfalls deutlich mit 6:3, 6:2, 6:3. Die beiden Eidgenossen, die 2008 Olympiasieger im Doppel wurden und im vorigen Jahr den Davis Cup holten, können in Paris im Viertelfinale aufeinandertreffen.

Nachdem im Anschluss an seine Oartie gegen Falla ein Fan auf den Centre Court gerannt war, kritisierte Federer die Sicherheitsvorkehrungen bei den French Open. "Der Zwischenfall war auf keinen Fall lustig, da muss etwas passieren", sagte der Schweizer in der Pressekonferenz sichtlich verärgert. "Wir müssen sicherstellen, dass es safe da draußen ist und Leute nicht einfach auf den Platz rennen können. Auf dem Court sollten wir Spieler uns eigentlich sicher fühlen", sagte Federer.

Schon während des Finales 2009 war in Paris ein spanischer Fan auf den Centre Court gesprungen und auf Federer zugerannt. Auch während des Trainings am Samstag waren Kinder auf den Platz gelangt, um ein Autogramm zu bekommen. Der Jugendliche am Sonntag habe nichts zu ihm gesagt, nur ein Selfie machen wollen. Turnierdirektor Gilbert Ysern habe sich bereits bei ihm entschuldigt, erzählte Federer.

Ysern bedauerte den Vorfall. "Das sollte nicht vorkommen. Zuschauer haben nie, zu keiner Zeit und aus keinem Grund das Recht, auf den Platz zu gelangen", sagte der Turnierdirektor. Ysern sah den Grund für die Situation aber nicht in mangelnden Sicherheitsvorkehrungen, sondern in einem Fehlverhalten der zuständigen Ordner. Gerade nach den Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo Anfang Januar seien die Vorschriften für die Sicherheit auch nach Austausch mit der Pariser Polizei noch einmal erhöht worden.

Bei Tennis-Turnieren kommt es immer mal wieder vor, dass Zuschauer den Spielern zu nahe kommen. Der schlimmste Zwischenfall ereignete sich 1993 am Hamburger Rothenbaum, als ein psychisch kranker Fan Monica Seles in den Rücken stach.

dpa

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