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Kerber will in Singapur alte Rechnungen begleichen

Tennis Kerber will in Singapur alte Rechnungen begleichen

Angelique Kerber will es in diesem Jahr bei den WTA-Finals wissen. Am Wochenende versuchte die deutsche Nummer eins, noch einmal etwas abzuschalten, von diesem Montag an stehen die Zeichen bei der Kielerin auf Revanche.

Singapur. Das Wochenende nutzte Angelique Kerber in Singapur noch einmal für etwas Freizeitspaß, von diesem Montag an liegt ihr Fokus dann ein letztes Mal in diesem Jahr auf dem Tennisplatz.

"Jetzt bin ich noch einmal die ganze Woche mental voll hier und werde versuchen, jeden Moment zu genießen", sagte die derzeit beste deutsche Tennisspielerin vor ihrem ersten Auftritt bei den WTA-Finals gegen die Tschechin Petra Kvitova. Weitere Gegnerinnen von Kerber in der Weißen Gruppe sind danach Kvitovas Landsfrau Lucie Safarova die Spanierin Garbiñe Muguruza.

Vor allem mit Muguruza hat Kerber noch eine Rechnung offen, hat sie gegen die spanische Aufsteigerin des Jahres doch in diesem Jahr drei bittere Niederlagen einstecken müssen. Vor allem die beiden Pleiten bei den French Open und in Wimbledon taten weh. Da es für Kerber auch gegen Kvitova und Safarova im Fed-Cup-Finale des vergangenen Jahres eine bittere Niederlage setzte, ist die Kielerin in Singapur noch einmal ganz besonders motiviert. "Ein paar Revanchegelüste sind auch dabei", gab Kerber zu.

Da der Centre Court im Singapore Indoor Stadium sehr langsam ist, stellt sich die 27-Jährige auf drei lange Matches ein. "Deshalb wird auch der Kopf entscheiden", sagte die vierfache Turniersiegerin in diesem Jahr. Um sich vor dem letzten Turnier der Saison noch einmal abzulenken, wollte sie in der asiatischen Metropole am Wochenende noch eine Seilbahntour unternehmen. "Ich muss unbedingt mal raus, um den Kopf freizubekommen."

Schon gegen Kvitova will Kerber dann aber die Weichen für ihren ersten Halbfinaleinzug beim Jahresabschluss stellen. Bei ihren ersten beiden Teilnahmen 2012 und 2013 war Kerber jeweils bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner traut ihr dieses Mal aber einiges zu. "Wenn sie noch einmal alles abrufen kann, gehört sie für mich zu den Favoritinnen", sagte Rittner.

Erste Anwärterin auf den Titel bei der mit sieben Millionen Dollar dotierten Veranstaltung ist aber die Weltranglisten-Zweite Simona Halep. Die Rumänin setzte sich in ihrer Auftaktpartie gegen die italienische US-Open-Siegerin Flavia Pennetta deutlich mit 6:0, 6:3 durch.

Zu einem Auftaktsieg in der Roten Gruppe kam auch Maria Scharapowa. Die Russin rang Agnieszka Radwanska aus Polen mit 4:6, 6:3, 6:4 nieder. Für Scharapowa war es erst das zweite Match seit ihrem Halbfinal-Aus in Wimbledon. Ende September hatte sie in Wuhan gegen die Tschechin Barbora Strycova im dritten Satz aufgeben müssen. "Von daher bedeutet mir dieser Sieg heute sehr viel", sagte Scharapowa, nachdem sie gegen Radwanska nach 2:47 Stunden ihren zweiten Matchball verwandelt hatte. Branchenführerin Serena Williams hat ihre Saison schon beendet.

dpa

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