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DEB-Coach Sturm: "Jetzt wird es langsam eng"

Eishockey DEB-Coach Sturm: "Jetzt wird es langsam eng"

NHL-Torjäger Tobias Rieder fällt für den Rest der Eishockey-WM aus, der zweifache Torschütze Patrick Hager ist vorerst gesperrt. Vor dem wichtigen Vorrundenspiel gegen die Slowakei hat das Nationalteam Personalsorgen. "Jetzt wird es langsam eng", sagte der Bundestrainer.

Caoch Marco Sturm spricht beim Training mit den Spielern.

Quelle: Monika Skolimowska

Köln. Am Tag nach dem 3:6 gegen Russland stellt sich Bundestrainer Marco Sturm Fragen der Journalisten. Der 38-Jährige spricht über das Schlüsselspiel gegen die Slowakei am Mittwoch (20.15 Uhr) sowie die Ausfälle des verletzten Tobias Rieder und des gesperrten Patrick Hager.

Wie ist die Stimmung bei Ihnen und in der Mannschaft nach der Niederlage gegen Russland?

Marco Sturm: Wir sind immer noch ein bisschen enttäuscht. Es ist einfach nicht so gelaufen. Man hat gemerkt, dass die Jungs heiß sind, sie gute Beine haben. Dann kam das Foul, dann kam der Ausfall von Tobi Rieder. Und auf einmal hat sich das Spiel komplett gedreht. Wir haben uns mehr erhofft, aber wir müssen nach vorne schauen. Wir haben ein wichtiges Spiel vor uns, von daher müssen wir positiv bleiben, wieder lachen und wieder angreifen.

Sie haben schon drei Punkte gesammelt, obwohl damit vor der WM angesichts des schwierigen Auftaktprogramms nicht zu rechnen war. Wieso sind es trotzdem gemischte Gefühle rund um das deutsche Nationalteam?

Sturm: Jeder weiß, dass wir noch nicht unser bestes Spiel abgerufen haben. Wir haben gegen die Amis gewonnen, durch guten Kampfgeist und einen sehr guten Torwart. Aber wir können es besser. Das wissen wir selber. Das müssen wir versuchen, direkt umzusetzen.

Wie schwer wiegen die Ausfälle des gesperrten Patrick Hager und von Tobias Rieder, der verletzt für den Rest der WM ausfällt?

Sturm: Das ist nicht einfach. Vielleicht ist es aber auch gut so, dass die Mannschaft wieder enger zusammenrückt. Das brauchen wir auch in den nächsten Spielen. Natürlich kann man einen Rieder und einen Hager nicht ersetzen. Speziell Hager nicht, weil er unser bester Bullyspieler war. Wir verlieren zu viele Bullys. Momentan laufen wir der Scheibe von Anfang an hinterher.

Wie gehen Sie das Spiel gegen die Slowaken an?

Sturm: Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Sie spielen bislang auch ein tolles Eishockey. Es wird ein guter Test. Im letzten Jahr war das Slowakei-Spiel der Knackpunkt, wo die Reise hingeht. Die Jungs haben 0:1 zurückgelegen, Gas gegeben und mit 5:1 verdient gewonnen. Danach lief es auch bei uns.

Welche Gedanken machen Sie sich über Nachnominierungen? 

Sturm: Jetzt wird es langsam eng. Mit den Ausfällen von Rieder und Hager wird es schwer. Irgendeine Entscheidung wird man nun wahrscheinlich mal treffen müssen.

Wollen Sie die NHL-Spiele in der Nacht zum Donnerstag abwarten? Zwei deutsche NHL-Profis könnten noch kommen.

Sturm: Es ist schwierig. Es ist genau das eingetroffen, was man sich nicht gewünscht hat. Jetzt sind sie alle im siebten Spiel. Das dauert dann auch noch drei bis vier Tage, bis sie wieder das sind. Es ist keine leichte Situation momentan.

Haben Sie mit Patrick Hager noch ein Gespräch geführt und ihm gesagt, dass seine Matchstrafe ungünstig war?

Sturm: Das weiß er selber, dass das nicht gut war. Ich habe mit ihm kurz geredet. Es war aus der Situation heraus. Ich weiß, dass es keine Absicht war. Natürlich schaut es auf dem Video ein bisschen blöd aus. Es ist passiert, man kann es nicht ändern.

dpa

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