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DEB-Team verliert auch dritten WM-Test

Eishockey DEB-Team verliert auch dritten WM-Test

Dritter WM-Test, dritte Niederlage: Drei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Köln ist das deutsche Eishockey-Team noch nicht in Form. Allerdings fehlten der DEB-Auswahl einige Leistungsträger.

Marco Sturm muss noch ohne einige Leistungsträger bei den Testspielen auskommen.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrang

Schlobin. Ohne etliche Leistungsträger ist Deutschlands Eishockey-Nationalteam drei Wochen vor dem Beginn der Heim-WM noch lange nicht in Form. Am Freitagabend verlor das Team von Bundestrainer Marco Sturm mit 1:3 (1:1, 0:2, 0:0) in Weißrussland auch den dritten WM-Test.

In Schlobin traf lediglich der Kölner Philip Gogulla (17. Minute) für die Auswahl des Deutschen Eishockey Bundes (DEB). Für die Gastgeber waren Sergej Drozd (13.), Alexander Kogalew (33.) und Jewgeni Lisovets (36.) erfolgreich.

Bereits am folgenden Tag spielt das deutsche Team in Bobruisk erneut gegen Weißrussland, das bei der WM (5. bis 21. Mai) in Köln und Paris in der anderen Vorrundengruppe antritt. Schon die ersten beiden WM-Testspiele hatte die DEB-Auswahl in Norwegen deutlich mit 1:5 und 2:5 verloren.

Noch fehlen Sturm einige Leistungsträger. In den DEL-Finals zwischen Wolfsburg und München sind noch zehn WM-Kandidaten gebunden. In der Schweiz spielt Abwehrspieler Justin Krueger vom SC Bern noch um den Titel. Dazu sollen aus der NHL noch Dennis Seidenberg, Thomas Greiss (beide New York Islanders) und Tobias Rieder (Arizona) in den kommenden Wochen zum DEB-Team stoßen.

Immerhin hatte Sturm im 100. Länderspiel von DEB-Kapitän Christian Ehrhoff im Vergleich zu den Spielen in Norwegen die Spieler der in den DEL-Halbfinals ausgeschiedenen Clubs Nürnberg Ice Tigers und Eisbären Berlin sowie Stürmer Felix Schütz von Rögle BK aus Schweden dabei. Allerdings kamen zunächst nur Schütz und der Berliner Marcel Noebels zum Zug. Nürnbergs Torjäger Patrick Reimer wurde wegen einer leichten Verletzung geschont.

Wie schon in Norwegen machte die DEB-Auswahl zu viele individuelle Fehler. Auch kassierte das Sturm-Team zu viele Zeitstrafen. Eine Leistungssteigerung im letzten Drittel brachte keinen Erfolg mehr.

In drei Wochen startet Deutschland in Köln gegen die USA in die Weltmeisterschaft. Bis dahin stehen einschließlich der Partie an diesem Samstag noch fünf Tests an.

dpa

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