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EHC München erhöht in DEL-Finalserie: 3:2 in Wolfsburg

Eishockey EHC München erhöht in DEL-Finalserie: 3:2 in Wolfsburg

Red Bull München hat in der Finalserie um die DEL-Krone auf 2:0 gestellt, dank eines Comebacks auswärts bei den Grizzlys Wolfsburg. Es bahnt sich wie im Vorjahr eine klare Angelegenheit zugunsten des Branchenprimus aus Bayern an.

Münchens Spieler jubeln nach ihrem Sieg über die Grizzlys Wolfsburg. Foto: Peter Steffen

Wolfsburg. Der EHC Red Bull München ist auf dem besten Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am Dienstag gewann der Meister auch das zweite Finalspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 (0:1, 3:1, 0:0).

Kapitän Michael Wolf gelang dabei sein 300. DEL-Tor (37. Minute) zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Maximilian Kastner (25.) und Frank Mauer (40.) schossen die übrigen EHC-Tore. Für die Grizzlys traf Nick Johnson doppelt (8./24.) in der diesmal ausverkauften Wolfsburger Eis-Arena.

Bereits am Donnerstag kann der EHC wieder daheim im dritten von maximal sieben Spielen für eine Vorentscheidung sorgen. Das erste Finale hatte der Favorit am Sonntag mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Zum Titel sind vier Siege notwendig.

"Comeback-Qualitäten haben wir auf jeden Fall", sagte Mauer zur Aufholjagd nach dem 0:2-Rückstand. Der Nationalspieler identifizierte bei "telekomeishockey.de" vor allem Kastners Anschlusstreffer in Unterzahl als "ungemein wichtig für uns, das war der Dosenöffner".

Wolfsburg wartet damit bei der dritten Final-Teilnahme nach 2011 und 2016 nach insgesamt neun Spielen noch immer auf den ersten Sieg überhaupt. Dem Team von Trainer Pavel Gross, das im Vorjahr 0:4 gegen München verloren hatte, droht erneut eine Serie ohne einen einzigen Erfolg. In diesem Fall wären die Finals am Karsamstag beendet. "Ich denke, wir haben ein gutes Spiel gezeigt", sagte Alexander Weiß. "Aber wir haben zehn Minuten verpennt, und München ist eine Topmannschaft, die das ausnutzt. Aber wir werden zurückschlagen."

"Mit Mut, Wille und Leidenschaft zur Meisterschaft", hatten die Wolfsburger Fans als Botschaft auf ein Plakat gemalt. An allen drei Attributen fehlte es den Niedersachsen wie gewohnt nicht, allerdings an Durchschlagskraft in Überzahl. Von Beginn an machte Wolfsburg Druck und attackierte früh. Dennoch fiel die Führung so unerwartet wie kurios. Münchens Matthew Smaby spielte den Puck unbedrängt quer vors eigene Tor, wo Grizzly-Stürmer Johnson dankend annahm und unverhofft sein drittes Playoff-Tor erzielen durfte.

Eine doppelte Überzahl wenig später ließen die Grizzlys indes ungenutzt. Dass es mit der knappen Führung in die Drittelpause ging, lag am erneut starken Nationalkeeper Felix Brückmann sowie dem Pfosten, der in der 19. Minute bei einem Schuss von Jonathan Matsumoto rettete. Im Mitteldrittel war es wieder Johnson, der bei einem Konter auf 2:0 erhöhte, obwohl die Gäste besser im Spiel waren.

Erneut in Überzahl hatte Wolfsburg nur kurz darauf noch größeres Pech. Münchens Kastner traf in Unterzahl zum Anschluss. Weitere Überzahl-Situationen für Wolfsburg blieben ungenutzt, stattdessen traf Routinier Wolf bei der ersten Powerplay-Gelegenheit für die Gäste zum Ausgleich. Kurz darauf erhöhte Nationalspieler Mauer zur nicht unverdienten Führung. Im Schlussdrittel versuchte Wolfsburg noch einmal alles, hatte aber erneut kein Glück.

dpa

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